Laufblog von Patrick Salm aus Trier – PSBlog http://patricksalm.de interessante Testberichte von Laufschuhen,LaufbekleidungEquipment, Laufberichte uvm. Thu, 03 Aug 2017 18:03:25 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.8.1 http://patricksalm.de/wordpress/wp-content/uploads/2015/07/cropped-logo-kl2.png Laufblog von Patrick Salm aus Trier – PSBlog http://patricksalm.de 32 32 Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update) http://patricksalm.de/formbelt-plus-laufguertel-2017-inkl-trrinksystem-update/ http://patricksalm.de/formbelt-plus-laufguertel-2017-inkl-trrinksystem-update/#respond Thu, 03 Aug 2017 12:40:45 +0000 http://patricksalm.de/?p=9389 The post Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update) appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Formbelt Plus Laufgürtel inkl. Softflasche und Trinkschlauch im Test

Der Formbelt könnte die Lösung für ein typisches Läuferproblem sein, denn während des Laufens haben wir Läufer meist sehr viele Dinge, wir haben viele Gedanken, viele Ideen und viel Entspannung.

Wovon wir aber meist zu wenig haben ist Platz. Besonders im Sommer gibt es immer zu wenig Platz für die alltäglichen Dinge und so muss man sich bereits vor dem Lauf reiflich überlegen welches Utensil nun mit darf und wohin man es sich stecken kann 🙂 .

In Zukunft könnte der Formbelt Handy, Schlüssel, Tempos, Tampons, Riegel, Gel, Geld oder sonstigen Kleinteilen einen neuen festen Platz bieten, ob oder wie gut das funktioniert zeigt der folgende Bericht

Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)

Dieser Bericht ersetzt meinen alten Formbelt Bericht und ergänzt Ihn um Formbelt Plus und Trinksystem

Der Formbelt, ein echtes Must-have ???

FORMBELT IST #1 DER LAUFGÜRTEL IN DEUTSCHLAND!

GARANTIERT MEGA KOMFORT

Dieser innovative Laufgürtel beendet das nervige Drücken oder Wackeln von Handy, Schlüssel und co. beim Joggen, Radfahren oder dem Fitness Training im Fitnessstudio. Der Formbelt wurde von einem Sportwissenschaftler in Zusammenarbeit mit Laufexperten entwickelt und optimiert. Für lange (Marathon) oder kurze Strecken mit Smartphone ist der Formbelt eine optimale Lösung als Running-Belt. 

Der elastische Schlauch hat 3 nach innen liegende Öffnungen und wird wie eine Hose angezogen. Dadurch schmiegt sich dieser Jogging und Fitness-Gürtel optimal an. 

Highlights: 
– viel Platz für Smartphones im Laufgürtel z.B. iPhone 5 5s 5c 6 6s SE plus, Galaxy S6 S7 Huawei Iphone 6 plus, Lumia, Xperia etc. 
– Schlüsselhaken mit Gummiband 
– 3 Öffnungen nach innen liegend zum sicheren Verstauen 
– bis zu 30% dehnbar – bester Sitzkomfort bei einem Running-Belt 
– incl. kleinem Polybeutel zum Verstauen vom Handy im Laufgürtel (falls man stark schwitzt) 
– reflektierendes Logo vorne mittig auf dem Running-Belt 
– an den Öffnungen extra verstärkt 

Material: 
– Polyester 88%, Elasthan 12% 
– bis zu 30% Dehnung 
– Laufgürtel Farben: schwarz, metall-grau, neon-grün, pink (rosa), brazil, black-shadow, lila und blue-ocean. 

Optik/Haptik

Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)Der Formbelt ist inzwischen neben dem klassischen Schwarz noch in vielen weiteren Farben und 5 Größen erhältlich. Ich habe einen klassischen Formbelt in grau sowie einen Forblet Plus in schwarz.
So wie die Idee, die dahinter steckt, ist auch der Formbelt, einfach aber gut. Der elastische, weiche Gürtel fühlt sich angenehm und hochwertig an und ist ordentlich vernäht. Auch die Öffnungen sind sicher vernäht und somit gegen Ausreißen geschützt. In einer Öffnung ist zusätzlich ein kleines Band mit Karabinerhaken angebracht um z.B. den Schlüssel nochmal extra zu sichern.

Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)
Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)
Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)
Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)
Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)
Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)
Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)
Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)

der Formbelt Plus

Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)Von vielen Formbelt Nutzern gefordert wurde eine Tasche mit Reißverschluss. Frombelt hat reagiert und bietet nun eine Plus Version des beliebten Gürtels.
Neben der geforderten Tasche mit Reißverschluss ist der Formbelt Plus deutlich breiter als der „normale“ Formbelt und kann nun auch sehr große Handys bis zu 6,2″ aufnehmen.
Weiterer Vorteil des breiteren Formbelt Plus ist das der Gürtel den Druck auf eine noch größere Fläche verteilt und damit noch bequemer sitzt.
Weiterhin dabei ist der kleine Karabinerhaken für den Schlüssel. 

das Trinksystem

Bereits bei meinem ersten Formbelt Test vor über einem Jahr kam ich irgendwann auf die Idee eine 125ml Flasche oder eine 250ml Softflasche in meinem Gürtel zu verstauen um etwas zu trinken dabei zu haben.
Seitdem wurde oft darüber diskutiert ob oder wie man den Formbelt als Trinkgürtel verwenden kann und ob der Formbelt wirklich ein vollwertiges Trinksystem ersetzen kann.
Das Problem war bisher ganz klar die Softflasche während des Laufens aus dem Formbelt und wieder hinein zu bekommen.
Formbelt halt sich diesem Thema angenommen und bietet nun ein Trinksystem bestehend aus einer 250ml Softflasche, einem Trinkschlauch mit Beißventil und einem Magnet-/Cliphalter an.
Damit entfällt das Rein und Raus der Softflasche, der Clip kann dann wahlweise am Formbelt oder der Kleidung befestigt werden.
Theoretisch kann der Formbelt mit 3 Softflaschen bestückt werden, ist eine leer wird lediglich der Schlauch kurz auf die nächste geschraubt. In der Praxis werden allerdings mehr als 2 Flaschen einfach zu schwer für den Formbelt und er beginnt zu rutschen.
In welche der Öffnungen man die Flasche steckt und an welcher Position rund um die Hüfte Sie sich letztendlich befinden soll bleibt jedem selbst überlassen.
Die Qualität der Softflasche und des Schlauches sind sehr gut und entsprechen den Produkten anderer Markenhersteller.
Weiterer Vorteil, die Flasche und den Schlauch muss man nicht unbedingt mit dem Formbelt nutzen sondern man kann Sie auch in einen Rucksack oder die Tasche stecken.

Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)
Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)
Formbelt Plus Laufgürtel 2017 inkl. Trrinksystem (Update)

Laufen mit dem Formbelt

Auch wenn ich den Formbelt jetzt eigentlich nur zum Laufen und ab und zu zum Biken nutze, lässt er sich natürlich für alle Aktivitäten nutzen.
In der Regel habe ich bei meinen Läufen mind. Handy, Schlüssel und Tempos im Formbelt verstaut, dazu kommen manchmal noch Gels bzw. Riegel, eine kleine 125ml Trinkflasche oder die 250ml Softflasche. Den Karabinerhaken können besonders vorsichtige Personen für den Schlüssel benutzen, mir ist aber bisher noch nie etwas aus dem Formbelt heraus gefallen, dennoch nutze ich inzwischen für Schlüssel oder Kleingeld die Reißverschlusstasche des Formbelt Plus. Nach dem Anziehen (nicht wie ein Gürtel, sondern wie eine Hose, da der Formbelt keinen Verschluss hat) wird der Formbelt am Besten immer vorne „geladen“ und dann zur nächsten Öffnung gedreht, so verdreht man sich nicht die Arme und hat die Öffnung und das benötigte Utensil immer vorne. Gleiches gilt auch beim herausnehmen der Sachen, da es ansonsten bei einigen Teilen oder losem Kleingeld etwas fummelig werden kann.
Der Sitz des Gürtels ist Top, Der Gürtel ist super elastisch und ausreichend breit damit der Druck sich sehr gut verteilt (Formbelt Plus noch breiter), dadurch wird das Tragen des Formbelts auch nach vielen Stunden nie unangenehm. Flache oder weiche Dinge wie Handy, Tempos oder Gels bemerkt man im Gürtel gar nicht und selbst Schlüssel drücken sich kaum durch. Besonders cool ist das einfach alles an seinem Platz bleibt. Selbst wenn ich die Sachen in meiner Jackentasche oder anderen Hüfttaschen verstaue wackelt alles hin und her und der Schlüssel klappert und das Kleingeld klingelt. Im Formbelt wackelt nichts und man hört auch keine Geräusche.
Manchmal kommt es vor das der Formbelt bzw. sein Inhalt sich während des Laufens dreht und das Handy z.B. nicht mehr vorne sondern plötzlich hinten ist, das ist aber kein Problem oder Störfaktor.

Fazit Formbelt/Formbelt Plus

Die Idee dahinter ist so simpel und doch so clever. Der Formbelt ist eigentlich ein wirkliches Must-have nicht nur für Läufer sondern für alle aktiven Menschen.
Bei mir schont der Formbelt viele Nerven durch wackelndes und klapperndes Zeug in meinen Taschen oder Platzproblemen wenn es mal gar keine Taschen gibt.

Den Preis des Formbelts könnte man schon fast als Schnäppchen bezeichnen.

Der Formbelt ist im Amazon Shop des Herstellers aktuell für 14,99€ (Formbelt Plus 19,99€) erhältlich.

Fazit Formbelt Trinksystem

Der Formbelt ist kein Trinkrucksack und auch kein reinrassiger Trinkgürtel. Das soll er aber auch gar nicht sein, denn das Trinksystem ist lediglich eine, von den Nutzern oft geforderte, kleine Zusatzfunktion des Formbelts. Die Flasche bietet mit 250ml natürlich keine Reserven für den großen Durst, mir hilft das System allerdings dabei mir öfter mal den trockenen Mund zu befeuchten oder ich löse mir vorher ein Gel in der Flasche auf. Das Trinksystem, also Schlauch und Flasche sind außerdem universell einsetzbar, d.H. auch Flaschen anderer Hersteller, wie Dynafit oder Salomon sind nutzbar und ich kann das System in jede Tasche oder Rucksack stecken.
Unklar ist bisher noch der Preis des Trinksystems bzw. eines Sets aus Formbelt und Trinksystem, fest steht bisher nur der Preis der Hydrapak Flasche von 13,99€, dieser entspricht dem Preis der 250ml Softflasche von Salomon.
Bei Neuigkeiten zu Preisen oder Sets werde ich Euch darüber informieren.
Die Trinkflasche kann sowohl im „normalen“ Formbelt als auch im Formbelt Plus genutzt werden.

Der Formbelt Plus inkl. Trinksystem wurde mir von Formbelt zur Verfügung gestellt, was diesen Bericht bzw. mein Urteil jedoch in keinster Weise beeinflusst.

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Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test http://patricksalm.de/hoka-oneone-speedgoat-2-trailschuh-im-test/ http://patricksalm.de/hoka-oneone-speedgoat-2-trailschuh-im-test/#comments Sun, 30 Jul 2017 13:05:37 +0000 http://patricksalm.de/?p=9310 The post Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Mit Spannung habe ich den Release des Hoka OneOne Speedgoat 2 erwartet.
Bereits der Vorgänger konnte mich und viele, viele Läufer mit seinem starken Vibram MegaGrip und seiner Dynamik überraschen und überzeugen.

Mal schauen was Hoka am Speedgoat 2 alles verändert, verbessert hat und wieviel Er noch mit seinem Vorgänger gemeinsam hat.

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Testfacts

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im TestTester: Patrick Salm

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Modell: Speedgoat 2

Kategorie: Trail, Lightweight, Dynamik

Technologien: Vibram Megagrip Aussensohle

Farbe: Citrus/Dresden Blue

Sprengung: 4 mm

Gewicht: 278gr. bei Größe 42 2/3

Preis: 140€

Herstellerbeschreibung

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Optik/Haptik

Beim Design der Hokas scheiden sich meist die Geister, denn in der Regel sind die Schuhe optisch alles andere als langweilig und konservativ. Der Speedgoat 2 macht hier keine Ausnahme, Design und Farbgebung sind extravagant, modern und begeistern mich auf ganzer Linie.
Erhältlich ist der Speedgoat 2 in insgesamt 7 verschiedenen Farbkombinationen, 4 für Männer und 3 für Herren. Einfarbige, langweilige Modelle sucht man hier wieder vergebens. 

Citrus/BlueDresden

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Black/TrueRed

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

TrueRed/Chillipepper

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

ImperialBlue/JasminGreen

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Plum/Peacoat

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Peacoat/Ceramic

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Dubarry/Chillipepper

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Der Speedgoat 2 wirkt wieder sehr dynamisch. Das Vibram Logo an der Seite signalisiert sofort das hier ordentlich Grip am Start ist.
Der Schaft und Fersenbereich ist üppig gepolstert und a
uch eine hochwertige Einlegesohle von Ortholite ist wieder mit an Board.
Das Schnürsystem ist wie beim Vorgänger auch mit normalen Schnürsenkeln ausgestattet, die Schnürsenkel sind relativ elastisch und verzeihen ein zu festes Schnüren.
Dennoch wünsche ich mir hier, wie ich es bei jedem Schuh tue, das Schnellschnürsystem des Dynafit Alpine Pro.

Vorurteile ausräumen

Bei keinen anderen Schuhen gibt es so viele Vorurteile wie bei den Hokas und bei keinen Schuhen regen mich die dummen, wenn auch teilweise verständlichen, Kommentare mehr auf.
Klar, das Design und die Farbgebung der Hokas polarisiert und kann nicht jedem gefallen. Beim ersten Anblick aber zu Urteilen das man mit solchen Schuhen nicht laufen kann oder das Sie ein Klotz am Bein sind ist einfach überheblich und entspricht absolut nicht der Wahrheit.
Aus diesem Grund vergleiche ich die Hokas bei meinen Berichten immer gerne mit aktuellen, beliebten Schuhen anderer Hersteller um die Vorurteile etwas auszuräumen. Die folgende Übersicht wird Einige bestimmt überraschen, denn Sie zeigt mal wieder das die Hokas nicht höher sind als vergleichbare Trailschuhe, dafür aber leichter und dank geringer Sprengung deutlich dynamischer zu diesem Vergleich habe ich auch extra ein „normales“ Adidas Straßenmodell hinzugefügt.

Speedgoat 2

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Sprengung: 4mm
Höhe Vorfuß: 27mm
Höhe Ferse: 32mm
Gewicht: 278gr.

Gel Fuji Trabuco5

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Sprengung: 10mm
Höhe Vorfuß: 24,4mm
Höhe Ferse: 34,5mm
Gewicht: 345gr.

SpeedCross Pro

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Sprengung: 10,6mm
Höhe Vorfuß: 24,2mm
Höhe Ferse: 34,8mm
Gewicht: 329gr.

Supernova

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Sprengung: 10,6mm
Höhe Vorfuß: 23,3mm
Höhe Ferse: 33,8mm
Gewicht: 307gr.

In diesen Shops findet übrigens jeder den passenden Schuh zum fairen Preis

Unterschiede zum Vorgänger

Obwohl ich keine Probleme mit dem Obermaterial des Speedgoats hatte, beklagten sich wohl einige Läufer über Defekte bereits nach wenigen 100km. Hoka hat darauf reagiert und das Obermaterial komplett neu entwickelt. Die Zwischensohle scheint in Höhe, Festigkeit und Sprengung der des Vorgängers zu entsprechen.
Der Speedgoat 1 hat mir bei langen Läufen das ein oder andere Mal ein paar Problemchen außen am kleinen Zeh gemacht, dieses Problem tritt beim aktuellen Speedgoat 2 dank etwas breiterer Zehenbox nicht mehr auf.
Beim Grip kann man praktisch nichts mehr verbessern, bereits der erste Speedgoat hatte Grip ohne Ende auf allen Belägen. Das Profil wurde verändert und die Höhe der Stollen wurde leicht erhöht um im Matsch noch mehr Grip zu bieten. 

Speedgoat 1

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test
Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Speedgoat 2

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test
Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Laufen mit dem Speedgoat 2

Updates von Laufschuhen betreffen oft nicht nur Farbe, Design und Verbesserungen. Nicht selten änderte sich bei einem Update auch die komplette Laufcharakteristik und der Lieblingsschuh wird zum Fremdkörper am Fuß. Beim Speedgoat hat Hoka diesen Fehler nicht gemacht. Alle Änderungen und Verbesserungen haben keinen Einfluss auf das Laufgefühl und die Passform des Schuhs. Mit der Passform des Speedgoats werden sich wahrscheinlich fast alle Läufer anfreunden können. Der Schuh ist auch für breitere Füße geräumig genug, lässt sich dank guter Schnürung aber auch problemlos optimal an schmale Füße anpassen.
Für Hoka Neulinge ist das Laufgefühl die ersten Meter bestimmt etwas anders, denn der Speedgoat verbindet dynamische 4mm Sprengung und ein geringes Gewicht mit einer sehr komfortablen Dämpfung und rollt auch irgendwie anders ab als andere Schuhe. Schnell lernt man genau diese ungewohnte Kombination zu schätzen. Der neutrale Speedgoat unterstützt alle Laufstile, Fersenläufer bekommen dank komfortabler Dämpfung maximalen Gelenkschutz, während schnelle Vorfußläufer sich darüber wundern werden wie gut man mit diesem Schuh Intervalle und hohe Paces laufen kann.
Den Speedgoat kann man absolut als Allrounder bezeichnen, der nicht nur für lange Ultratrails in schwerem Gelände die richtige Wahl ist.

Grip

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im TestVibram Megagrip. Mehr muss man eigentlich gar nicht sagen, bisher hat mich zwar noch keine Vibram Sohle wirklich enttäuscht, die Sohle des Speedgoat 2 gehört aber zu den Besten der Besten. Auf den ersten Metern in der Wohnung und auf Asphalt kann man sogar hören wie die Sohle am Boden klebt. Dem Speedgoat vertraue ich auf jedem Untergrund uneingeschränkt ohne darüber nachzudenken und besonders auf nassen Trails mit Wurzeln, matschigen Stellen und glattem Schiefer ist das ungemein beruhigend. Auch die Zeiten in denen man mit Trailschuhen auf nassem, glattem Asphalt wie auf rohen Eiern laufen musste um nicht zu rutschen hat Vibram lange hinter sich gelassen.

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im Test

Dämpfung

Maximale Dämpfung ist meist das erste was einem einfällt wenn man an Hokas denkt oder einen sieht. Das die Zwischensohle des Speedgoats und der meisten anderen Hoka Modelle nicht höher ist als bei Schuhen anderer Hersteller haben wir ja bereits geklärt. Besonders bei vielen Hokas und auch dem Speedgoat 2 ist die Verbindung von extremem Komfort und Effizienz. Bestimmt sind auch die 4mm Sprengung hilfreich, wie genau Hoka die beiden Gegensätze aber ohne Einschränkungen so perfekt verbindet kann ich nicht sagen. Was ich dagegen sagen kann ist, das kein anderer Schuh den ich bisher gelaufen bin annähernd so komfortabel ist ohne das man bei jedem Schritt in den Schuh einsinkt und den Fuß mit viel Energie erst einmal wieder aus der Dämpfung holen muss. Beim Speedgoat hat man nie das Gefühl von Energieverschwendung. 

Protektion

Hoka OneOne Speedgoat 2 Trailschuh im TestAuf dem Trail gegen einen Stein oder eine Wurzel treten ist genauso wenig lustig wie Spitze Steine die sich in die Fußsohle bohren. Aus diesem Grund bieten Trailschuhe oft stabile Zehenkappen und Karbonplatten in der Zwischensohle. Hier muss jeder selbst entscheiden wie wichtig ihm der Schutz seiner Füße ist und ob er bereit ist dafür ein höheres Gewicht und evtl. einen steiferen Schuh in Kauf zu nehmen.
Der Speedgoat verzichtet zu Gunsten von Gewicht und Dynamik sowohl auf eine stabile Zehenkappe als auch auf einen extra Durchtrittschutz in der Zwischensohle.
Die Zehenkappe verstärkt Hoka, wie vielen andere Hersteller auch lediglich mit einem zusätzlichen Overlay aus Gummi. Keine Stahlkappenschuhe also, Steinen und Wurzeln sollte man aber so oder so besser ausweichen  🙂 .
Sofern man nicht über ein Nagelbrett laufen will, wird man den fehlenden Durchtrittschutz wohl auch nie vermissen, die Zwischensohle lässt spitze Steine nie so nah an den Fuß das irgendwas passieren könnte.

Gallerie

Fazit

Der Speedgoat 2 ist nicht nur optisch ein echter Ausnahmeschuh. Hoka beseitigt mit dem Update die wenigen Kritikpunkte des Vorgängers und lässt die Stärken und die Laufcharakteristik des Schuhs unangetastet.
Egal welche Distanz, welche Pace, welcher Laufstil oder welcher Untergrund, der Speedgoat gehört für mich zu den außergewöhnlichsten Allroundern. In keinem Einsatzgebiet muss man Kompromisse eingehen. Er ist komfortabeler als andere Premiumdämpfungsschuhe, effizienter und dynamischer als viele Lightweighttrainer, leichter und agiler als andere stabile Trailschuhe und beim Grip reicht es neben den hauseigenen Vibram Konkurenten auf jedem Untergrund mind. für einen Platz auf dem Treppchen.
Der Speedgoat 2 zieht bei mir mind. mit meinem bisherigen Lieblingsschuh, dem Dynafit Alpine Pro gleich. Beide sind dank VibramMegaGrip Außensohle gleichwertige Gripmonster, in Punkto Komfort und Gewicht hat der Speedgoat 2 klar die Nase vorn, während der Alpine Pro mehr Protektion bietet.
Den Speedgoat sollte wirklich jeder mal Vorurteilslos Probe laufen. Nicht nur für Hoka Neulinge ist der Speedgoat anders als die bisherigen Laufschuhe, der Schuh hat auch mit anderen Hokas, wie z.B. dem Mafate Speed, außer dem Komfort wirklich nichts gemeinsam.
Mit 140€ ist der Speedgoat 2, wie fast alle aktuellen Laufschuhe zwar kein Schnäppchen, unterbietet aber dennoch vieler seiner direkten Konkurrenten und ist jeden Cent wert.

Der Speedgoat 2 wurde mir auf Nachfrage von Hoka OneOne zur Verfügung gestellt, was die Objektivität dieses Berichtes jedoch in keinster Weise beeinflusst. 

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TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test http://patricksalm.de/tomtom-adventurer-outdoor-gps-uhr/ http://patricksalm.de/tomtom-adventurer-outdoor-gps-uhr/#comments Wed, 05 Jul 2017 14:03:00 +0000 http://patricksalm.de/?p=9212 The post TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Die Adventurer ist das aktuelle Spitzenmodell der TomTom GPS Uhren.
Im Gegensatz zu den Runner und Spark Modellen bezeichnet TomTom die Adventurer als Outdoor GPS Uhr.

Wie einige Outdoor Uhren der Konkurrenz verfügt auch die Adventurer neben einem schnellen GPS Modul zusätzlich über einen barometrischen Höhenmesser, einer Routenfunktion und Herzfrequenzmessung am Handgelenk.

Alleinstellungsmerkmal der Adventurer und der Runner Music ist der integrierte Mediaplayer inkl. 3GB internem Speicher.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Testfacts

Tester: Patrick Salm
Testzeitraum: ca. 4 Wochen
Modell: Adventurer
Kategorie: Outdoor GPS Uhr, 24/7 Tracker
Technologien: QuickGPS, Herzfrequenzmessung am Handgelenk, barometrischer Höhenmesser, Routenfunktion
wasserdicht, austauschbare Armbänder, 24/7 Tracking, Lifterkennung, Musikplayer, 3GB Speicher uvm.

Farbe: schwarz (Armband orange)
Preis: UVP 299€ (im Netz ab ca. 220€)

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test
TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test
TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test
TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test
TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test
TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Info zum Beitrag

Ich versuche den folgenden Bericht so kurz, sachlich und praxisnah wie möglich zu halten.
Aus diesem Grund werde ich auch nicht auf alle der zahlreichen Funktionen bis ins Detail eingehen. Der Bericht soll auch keine Bedienungsanleitung ersetzen.

Hands On / Inbetriebnahme / Einrichtung

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Geliefert wird die TomTom Adventurer in einer „normalen“ Kartonverpackung mit Sichtfenster auf die Uhr. Im Lieferumfang enthalten ist ein kleines Handbuch und das spezielle Ladekabel, nicht viel, aber was soll auch sonst noch dabei sein  🙂 . Die Adventurer hat in diesem Jahr den IF Design Award bekommen, obwohl das Design ja eigentlich nicht komplett neu ist. Mir persönlich gefallen ja die runden Uhren besser, nichts desto trotz sieht die Adventurer nicht unbedingt schlecht aus.


Die Einrichtung ist im Prinzip selbsterklärend, um die Uhr sinnvoll nutzen zu können und die Trainingsdaten zu verwalten ist natürlich eine Registrierung bei TomTom Sports nötig. Vor der ersten Nutzung sollte man die Uhr außerdem zum laden an den PC anschließen und sich die TomTom MySports Connect Software installieren. Mithilfe der Software kann man Updates für die Uhr und die QuickGPS Daten installieren und die Playlisten übertragen. Bei der Einrichtung werden natürlich auch die grundlegendsten Informationen zum Träger abgefragt, dazu gehören das Geschlecht, das Alter und das Gewicht.
Zusätzlich wählt man eine der zahlreichen Sprachen und die genutzten Einheiten also km und kg aus. Die Ansagen der Uhr können wahlweise mit Männer- oder mit Frauenstimme erfolgen.
Ungewohnt ist für mich die empfohlene Trageposition der Uhr. Normalerweise sitzt meine Uhr immer ganz vorne am Handgelenk, da diese Positon aber nicht optimal ist um die Herzfrequenz zu messen sollen Uhren mit Herzfrequenzsensor immer relativ eng und hinter dem Knöchel getragen werden.
Bei der Adventurer liegen die Ränder des Glases jetzt nicht mehr, wie bei der Runner oder der Spark frei sondern werden durch einen Rahmen geschützt. Das Band ist angenehm breit und robust. Da Uhr und Band nur ineinander geklippst sind (keine Angst, die Uhr kann nicht rausfallen), kann man das Band bei Bedarf schnell ersetzen.


Bei der Bedienung setzt TomTom wieder einmal auf die bewährte 1-Knopf Steuerung. Die Navigation durch das einfache, klar Strukturierte Menü gelingt damit ebenso schnell wie die Auswahl der Funktionen und das Wechseln der Ansichten. Es bedarf wirklich keinerlei Einprägungsarbeit bis man die Uhr wie von alleine bedienen kann. Nach unten gehts zum Menü, nach rechts gehts zu den Aktivitäten, links stehen die aktuellen Schritte des Tages und der Woche und oben gelangt man zur Kopplung des Kopfhörers bzw. zum Musikplayer.
Etwas schade finde ich persönlich das man die Ansichten oder Funktionen nicht selbst ändern kann. 

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test
TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test
TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

GPS / Funktionen / Akku

Wie bereits erwähnt kann ich nicht auf jede Funktion im Einzelnen eingehen, die TomTom Adventurer bietet jedoch so ziemlich alles was man von einer guten GPS Uhr erwartet.

GPS

– GPS: Für mich das Wichtigste bei einer GPS Laufuhr ist ein schnelles, zuverlässiges GPS. Die Adventurer leistet sich hier keine Patzer. Für den ersten GPS Fix, also die Zeit bis die Verbindung zum Satellit steht benötigt die Uhr ca. 10 Sekunden. Die folgenden Verbindungen zum Satellit dauern mit ca. 5 Sekunden dann nur noch ca. halb so lange. Die Stabilität des Signals ist hervorragend, auch im dichten Wald, Tunnels oder auch bei mir im Wohnzimmer bleibt das Signal stabil.
Um ständig einen schnellen GPS Fix zu gewährleisten, werden die GPS Daten beim Anschluss der Uhr an den PC automatisch geupdatet.
Im Gegensatz zu vielen anderen GPS Uhren besitzt die Adventurer zusätzlich ein Barometer, dadurch wird die Höhe deutlich genauer bestimmt als es mit den reinen GPS Daten möglich ist.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Vorgefertigte Profile

Vorgefertigte Profile für über 10 verschiedene In-/ und Outdooraktivitäten wie z.B. Laufen, Wandern, Radfahren, Fitness, Laufband, Trail, Schwimmen oder Ski fahren.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Herzfrequenzmessung am Handgelenk

Herzfrequenzmessung direkt am Handgelenk macht endlich den lästigen Brustgurt überflüssig und funktioniert inzwischen recht zuverlässig, vorausgesetzt man positioniert die Uhr richtig und Sie sitzt nicht zu locker. Wer möchte kann aber natürlich auch einen Brustgurt mit der Adventurer verbinden, in meinem Fall war das mit einem Polar Brustgurt problemlos möglich.
Die Herzfrequenzmessung funktioniert problemlos und stabil auch wenn ich persönlich nicht nach Herzfrequenz trainiere. Auch wenn mir hier bestimmt viele von Euch wiedersprechen, oft bin ich am Limit obwohl meine Herzfrequenz noch im gelben Bereich ist und manchmal habe ich auch bei sehr viel höherem Puls noch Reserven.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Musikplayer

über einen integrierten Musikplayer verfügt derzeit keine Uhr eines anderen Herstellers. Für die eigene Musik stehen 3GB direkt auf der Uhr zur Verfügung. Die Musik wird ganz einfach per Windows oder Mac PC auf die Uhr geladen. Dabei kann man entweder die Musik einfach „einzeln“ übertragen oder Sie in Playlisten organisieren. Die Wiedergabe der Musik ist auschließlich über Bluetooth Kopfhörer möglich, die Uhr hat also keinen Lautsprecher und keinen Kopfhöreranschluss. Kompatibel sind nicht nur die original TomTom sondern praktisch alle Bluetoothkopfhörer. Die Verbindung mit meinen Plantronics BackBeatFit dauert nur einige Sekunden.
Wer jetzt einen Musikplayer wie am Handy erwartet wird evtl. enttäuscht sein. Der Player reicht zum hören und das Handy kann endlich Zuhause bleiben, Sonderfunktionen, Spulen (wäre besonders bei langen Audiodateien sinnvoll), Klangeinstellungen usw. gibt es aber nicht. Es gibt Start, Stop, Pause und Playliste auswählen, lauter/leiser sowie nächster/vorheriger Titel funktioniert nur wenn euer Headset diese Funktionen übernimmt.
Verglichen mit meinem Handy (Viper4Android) ist der Klang nicht ganz neutral, sondern entspricht eher der Einstellung „Rock“, der Bassbereich ist etwas angehoben und der Klang wirkt allgemein schön dynamisch.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Intervalle/Zielsetzung

– Die Adventurer unterstützt Intervalle und Zielsetzungen. Die Intervalle können frei eingestellt werden. Als Ziele können Entfernungen, eine bestimmte Zeit oder verbrauchte Kalorien genutzt werden, auch gegen bereits vorhandene Läufe kann man antreten. Außerdem kann die Ansage von Runden und Splitzeiten eingestellt werden.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

24/7 Aktivitätstracker

– Die Adventurer dient bei Bedarf auch als 24/7 Aktivitätstracker. Dabei zeichnet die Uhr rund um die Uhr Aktivitäten, Ruhephasen, den Schlaf und die Herzfrequenz auf.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Routenfunktion

– die Routenfunktion bietet die Möglichkeit Routen als GPX Dateien auf die Uhr zu laden. GPX Dateien können von fast allen Navigationsseiten oder Programmen wie z.B. Google Maps erstellt werden. Auch vorhandene Läufe können als Routen verwendet werden. Die Ansicht der Route auf dem kleinen Display ist natürlich nicht mit der Navigation auf dem Handy oder im Auto vergleichbar, funktioniert in Verbindung mit dem integrierten Kompass, welcher die Richtung anzeigt aber dennoch ganz gut. Vor Allem findet man dank der Routen auch immer wieder nach Hause.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Akku

Akku: Was nützt die beste Uhr wenn Sie während Sie während des Laufs den Geist aufgibt?. Wie die meisten anderen Uhren nutzt auch TomTom einen Lithium Ionen Akku. Sehr angenehm fällt die kurze Ladezeit auf, innerhalb von ca. 1 Stunde ist die Uhr voll (mit USB-Steckernetzteil 2A).
Wie lange die Akkuladung hält ist extrem stark von der Nutzung abhängig. Nutzt man die Adventurer nur als Uhr ohne Aktivitätstracking und schaltet den Flugmodus ein (Bluetooth Verbindungen sind deaktiviert) kann man die Uhr bestimmt 4 Wochen ohne zu laden nutzen (der Testzeitraum war zu knapp um die Uhr 4 Wochen nicht zu nutzen). Bei 24/7 Tracking inkl. Herzfrequenzmessung sind es immer noch über 2 Wochen.
Im GPS Laufmodus hält die Uhr zwischen 10 und 11 Stunden durch, ein Marathon ist also immer drin, lediglich bei manchen Ultras wird es knapp.
Belastet man den Akku mit allen Funktionen, GPS, Herzfrequenzmessung, Bluetooth, Musikplayer erreicht die Uhr ca. 5 Stunden.
Alles in Allem also Werte die absolut solide und Alltags tauglich sind.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Wasserdichtheit

Wasserdichtheit gehört bei einer Outdoor Uhr natürlich zum guten Ton. Bei GPS Uhren ist dies noch lange nicht die Regel. Die Adventurer ist wasserdicht bis 40m. Deshalb ist Sie auch für Triathleten und Schwimmer interessant. Da ich auch im Regen laufe und meine Uhr in der Regel nie ausziehe (auch nicht beim duschen, baden, schlafen) würde ich mir nie eine Uhr kaufen die nicht wasserdicht ist.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

automatische Lifterkennung

– die Automatische Lifterkennung konnte ich während meiner Testzeit wegen fehlendem Lift nicht testen und so 100% bin ich mir auch nicht sicher wie genau diese Funktion funktionieren soll und ob man so etwas wirklich braucht.

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Software / Apps / Trainingsverwaltung

Um die Funktionen der Uhr in vollem Umfang zu nutzen und die Trainingsdaten zu verwalten bietet TomTom natürlich auch eine App für Android, iOS, Windows und natürlich eine Webseite. Nachdem ein TomTom Profil erstellt wurde kann man seine Trainingsdaten per Bluetooth mit dem Handy oder per Kabel mit dem PC synchronisieren. In der Praxis funktionieren die Apps für Android und Windows einwandfrei (iOS und Mac wurden nicht getestet).
Apps und Webseite sind sehr klar strukturiert, einfach und überfordern nicht mit unnötigen Einstellungen oder Funktionen. An erster Stelle stehen bei TomTom die übersichtlich angezeigten Trainingsdaten und die Daten des Trackers.
Die TomTom Daten sind mit dem „quasi Standardformat“ GPX kompatibel und können, neben anderen Formaten, auch als einzelne GPX Dateien exportiert werden. Zusätzlich ist es auch möglich das TomTom Profil direkt mit anderen Diensten wie z.B. Strava, Endomondo, Nike Plus, Runkeeper oder Jawbone zu verbinden.
Das direkte teilen der Aktivitäten via Twitter, Facebook oder per Link gehören natürlich auch zum Standard.

Updates der Firmware, der GPS Sateliten Daten und die Playlisten werden nur per Kabel über die PC Software auf die Uhr übertragen

TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test
TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test
TomTom Adventurer Outdoor GPS-Uhr mit Musikplayer im Test

Probleme / Einschränkungen / Anregungen für TomTom

Die Adventurer hat mir während meines Tests keinerlei wirkliche Problem gemacht, dennoch vermisse ich ein paar Kleinigkeiten und finde manche Dinge etwas unpraktisch oder Verbesserungswürdig. Nach dem lesen verschiedener anderer Blogs scheine ich mit meiner Meinung nicht alleine zu stehen.

Anzeige der Herzfrequenz nur während einer Aktivität, auch wenn ich das 24/7 Tracking mit Herzfrequenzmessung einschalte kann ich mir die Herzfrequenz nicht anzeigen lassen


Musikplayer sollte zumindest das spulen im laufenden Titel ermöglichen


Displaybeleuchtung funktioniert nur manchmal, theoretisch muss man das Display nur kurz abdecken um die Hintergrundbeleuchtung zu aktivieren, in der Praxis funktioniert das manchmal auch wenn ich nur 2 Finger auf das Display lege, manchmal allerdings auch nach längerem Abdecken mit der ganzen Hand nicht.

– Die Adventurer verfügt zwar über ein Barometer, dennoch ist es aber nicht möglich den Luftdruck oder die aktuelle Höhe anzeigen zu lassen

– Die Ansichten bzw. die Tastenbelegung der Funktionen sollten frei konfiguriert werden können. Ein Druck nach oben auf dem Steuerknopf startet z.B. die Kopfhörerkopplung, diese Funktion benötigt man allerdings nicht oft und einige nutzen Sie vielleicht sogar nie. Ein Druck nach links zeigt immer zuerst die Tages-/Wochenschritte, die mich z.B. gar nicht interessieren. Diese Dinge sollten z.B. über die PC Software frei konfigurierbar sein.
Auch die Uhr sollte mehrere Ansichten bieten, wobei wahrscheinlich keine besser lesbar wäre als die aktuelle, aber der Kunde will eben Individualität und Freiheit.

Das sogenannte „endlos scrollen“ sollte in den Menüs aktiviert werden. Aktuell muss man vom letzten Menüpunkt wieder einzeln nach oben drücken anstatt einfach mit einem Druck nach unten wieder automatisch am obersten Menüpunkt wieder anzugelangen.

 

Ich hoffe TomTom reagiert und behebt die Kritikpunkte relativ zeitnah mit einer optimierten Firmware, bei den meisten Punkten dürfte das wohl kein Problem sein. Damit würde TomTom die Adventurer zu einer „fast“ perfekten Uhr machen.

Gallery

Fazit

TomTom hat bereits einige Jahre Erfahrung im Bereich der GPS Uhren und das merkt man der Adventurer auch an. Auch wenn ich noch die eine oder andere Anregung zur Verbesserung habe, die Adventurer ist zuverlässig und lässt kaum Wünsche offen. Das GPS ist fix und stabil, die Herzfrequenzmessung am Handgelenk ist zuverlässig, Menü und Bedienung sind absolut selbsterklärend und logisch. Die Apps, Software und die Webseite lassen sich einfach bedienen und bieten den gleichen Funktionsumfang wie die Konkurrenten, Social Media und GPX Kompatibilität eingeschlossen.
Dank Routenfunktion, 1 Knopf Bedienung und wechselbaren Armbändern setzt sich die Adventurer von anderen GPS Uhren auf dem Markt ab und der Musikplayer mit eigenem Speicher ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal und für mich eine tolle Funktion. Die Uhr ist außerdem ordentlich robust und wasserdicht bis 40m.
Die Adventurer ist aktuell im Netz ab ca. 220€ erhältlich und dafür bekommt man wirklich einiges geboten.

Alternative

Wer eine hochwertige GPS Laufuhr mit Herzfrequenzmessung am Handgelenk haben will und auf einen Musikplayer Wert legt findet eine Alternative nur bei TomTom selbst. Die TomTom Runner 3 Cardio + Music ist aktuell im Netz ab ca. 180€ zu haben. 
Ansonsten sind die Alternativen in der Klasse unter 300€ die FitBit Surge, der Polar M430 oder Garmin Forerunner 235.

Die Adventurer GPS Uhr wurde mir auf Anfrage von TomTom für die Testzeit zur Verfügung gestellt, der Test bzw. meine Meinung wird dadurch aber nicht beeinflusst.

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Puma Speed Ignite NetFit Laufschuh im Test http://patricksalm.de/puma-speed-ignite-netfit/ http://patricksalm.de/puma-speed-ignite-netfit/#respond Sat, 17 Jun 2017 12:23:59 +0000 http://patricksalm.de/?p=9178 The post Puma Speed Ignite NetFit Laufschuh im Test appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Puma präsentiert sein neustes Modell der Ignite Familie, den Ignite Speed Netfit.

NetFit soll laut Puma dafür sorgen das man den Schuh besser an die individuellen Vorlieben und Fußformen anpassen kann als es bei herkömmlichen Schnürungen der Fall ist.

In den letzten Tests konnte Puma mich wirklich überraschen, mal schauen wie gut der Speed Ignite mit dem neuen NetFit System abschneidet. 

Puma Speed Ignite NetFit Laufschuh im Test

Puma Speed Ignite Netfit Laufschuh im Test

Testfacts

Tester: Patrick Salm

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Modell: Speed Ignite Netfit

Kategorie: Dämpfung, Training, Wettkampf

Technologien: Ignite, NETFIT, evoKNIT, everTrack+

Farbe: Puma Black – Quiet Shade – Puma White

Sprengung: 6 mm

Gewicht: 317gr. bei Größe 45

Preis: 140€

Puma Speed Ignite NetFit Laufschuh im Test
Puma Speed Ignite NetFit Laufschuh im Test
Puma Speed Ignite NetFit Laufschuh im Test

Optik/Haptik

Beim Anblick des Schuhs fällt einem natürlich sofort das neue NetFit Netz auf, welches praktisch den kompletten Schuh bedeckt. Das dieses Feature nicht nur der Optik dient wird auf den ersten Blick nicht direkt klar (zu NetFit schreibe ich nachher noch etwas). Ein weiteres auffälliges Merkmal ist der Schaft des Schuhs, dieser ist aus elastischem EvoKNIT gestrickt und kommt komplett ohne Polsterung aus. Bei einigen Läufern wird dieser Schaft wahrscheinlich einiges an Misstrauen auslösen, für mich ist es jedoch nicht der erste, ungepolsterte Schaft (Under Armor Bandit 2), somit weiß ich das diese Konstruktion sehr wohl funktionieren kann und durchaus Vorteile bietet.
Der Speed Ignite NetFit ist momentan in 3 Farben erhältlich. Für Damen und Herren gibt es also jeweils ein farbiges Modell und die schwarz-weiß Variante.
Wie ich Puma kenne wird es den Schuh aber bestimmt in Kürze auch noch in weiteren Farben geben. 

Puma Black-QUIET SHADE-Puma White

Puma Speed Ignite NetFit Laufschuh im Test

Peacoat-Orange Clown Fish-Puma White

Puma Speed Ignite NetFit Laufschuh im Test

SPARKLING COSMO-Nrgy Yellow-Puma White

Puma Speed Ignite NetFit Laufschuh im Test

An der Verarbeitung gibt es wie zu erwarten war nichts auszusetzen. Klebestellen bzw. Kleberückstände sind absolut keine erkennbar. Der Oberschuh ist komplett aus dem neuen, elastischen Puma EvoKnit gestrickt. Die Materialien wirken alle hochwertig.

Laufen mit dem Ignite NetFit

Werbegesicht des Speed Ignite NetFit ist Usain Bolt, auch wenn der den Schuh natürlich nicht für Rekorde auf der Bahn trägt, könnte man zusammen mit dem „Speed“ im Produktnamen dennoch davon ausgehen das der Schuh auch für hohe Tempi geeignet ist.
Nach dem Einstieg durch den elastischen Schaft ist die Passform dank des EvoKnit Materials falls schon Sockenartig. Das Obermaterial legt sich angenehm um den Fuß und eine Schnürung ist fast schon überflüssig.
Die Aussen-/ und Mittelsohle mit EverTrack+ und Ignite ist bereits von anderen Modellen bekannt, die Dämpfung und das Laufverhalten ähnelt dem Speed 600 Ignite 2.
Der Vorfuß lässt sich sehr leicht flexen und der Schuh rollt super ab.
Das Laufverhalten ist absolut neutral, die 6mm Sprengung passen optimal dazu. Trotz der 6mm Sprengung ist der Schuh aber auch für Fersenläufer sehr angenehm zu laufen, obwohl der Mittel-/Vorfußlauf durch den Schuh nicht provoziert wird kann Er Fersenläufer die Ihren Laufstil umstellen möchten dabei aber gut unterstützen.
Mittel-/Vorfußläufer bekommen mit dem Speed Ignite NetFit einen agilen, dynamischen Schuh mit Allrounderqualitäten. Lange gemütliche Läufe sind ebenso sein Metier wie kurze schnelle Sprints oder Intervalle. 

NetFit - Innovation oder Werbegag ?

 Alle Laufschuhhersteller müssen sich im hartumkämpften Markt ständig neue „Revolutionen“ einfallen lassen um im Gespräch zu bleiben. Schaut man sich die NetFit Werbung genauer an macht der Ansatz durchaus Sinn und bei einigen der von mir getesteten Schuhe wäre ein solches System wirklich nötig gewesen. Der Mehrwert bei einem so gut sitzenden Schuh wie dem Speed Ignite NetFit ist für mich persönlich minimal. Der Schuh sitzt dank guter Passform und tollem Obermaterial bereits so gut das ich die Schnürung eigentlich gar nicht bräuchte.
Läufer mit speziellen Fußformen oder Anforderungen an den Halt eines Schuhs haben dank NetFit aber wirklich erstmals die Möglichkeit den Schuh nicht nur zu Schnüren sondern Ihn wirklich individuell an den Fuß anzupassen.
Puma liefert bei meinem schwarzen Schuh mit seinen schwarzen Schnürsenkeln noch ein paar Schnürsenkel in weiß mit. Das zeigt ganz klar das Puma mit NetFit noch einen weiteren Zweck verfolgt, nämlich den Schuh als individuellen Sneaker zu vermarkten. Bestimmt wird es nicht lange dauern bis die ersten Sneakerfreunde Ihre individuellen, ausgefallenen Schnürmuster im Netz präsentieren, auch bei vielen Nike Air Max Modellen gab es bereits diese Schnürmuster Hypes, bei NetFit sind die Möglichkeiten allerdings um ein vielfaches Größer als bei allen anderen Schuhen.

Gallerie

Fazit

Puma kann mich wieder einmal wirklich überzeugen, auch wenn der Speed Ignite NetFit seinen extrem günstigen Bruder, den Ignite Dual nicht vom Thron der Straßenschuhe stoßen kann. NetFit bringt mir persönlich keinen wirklichen Mehrwert, hat aber dennoch absolut seine Daseinsberechtigung und wird bestimmt vielen Läufern sehr hilfreich sein. Der Speed Ignite NetFit punktet mit einer sehr guten Passform und einem bequemen EvoKnit Obermaterial. Die Ignite Dämpfung ist bequem genug für lange Läufe, in Kombination mit den 6mm Sprengung aber auch agil und dynamisch genug für richtig schnelle Intervalle zu laufen.
Die UVP von 140€ liegen auf dem Niveau der Konkurrenzprodukte und sind für einen hochwertigen, Dämpfungsschuh mit diesen Allrounderqualitäten gerechtfertigt. 

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Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test http://patricksalm.de/merrel-agility-peak-flex-trailschuh-im-test/ http://patricksalm.de/merrel-agility-peak-flex-trailschuh-im-test/#respond Wed, 14 Jun 2017 08:34:23 +0000 http://patricksalm.de/?p=9111 The post Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Der Merrell Agility Peak Flex ist meine Merrell Testpremiere obwohl der Hersteller mir natürlich schon viele Jahre bekannt ist.

Entwickelt wurde der Agility Peak Flex speziell für lange Läufe auf anspruchsvollem Terrain.
In dieser Kategorie muss Er sich mit harten Konkurrenten wie z.B. dem Dynafit Alpine Pro oder dem LaSportiva Akasha messen, die die Messlatte bereits sehr hoch gesetzt haben.

 

Mal schauen ob Merrell mich mit dem Schuh überzeugen kann.

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Testfacts

Tester: Patrick Salm

Testzeitraum: ca. 4 Wochen

Modell: Agility Peak Flex

Kategorie: Trail, Dämpfung, LongRun

Technologien: FLEXConnect Dämpfung, Hyperlock TPU Fersenkappe,
M-Select Grip+ Außensohle, Omni-Fit Schnürsystem, M-Select Fresh 

Farbe: Dark Olive

Sprengung: ca. 6 mm

Gewicht: 343gr. bei Größe 45

Preis: 140€

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test
Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Optik/Haptik

Merrell bietet den Agility Peak Flex in insgesamt 5 Farbkombinationen an, 3 Versionen für Damen und 2 für Männer. Neben den farbigen gibt es auch jeweils eine Version fast ganz in neutralem Schwarz.

Dark Olive

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Black

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Ski Patrol

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Liberty

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Black

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Mein Testschuh in der Farbe „dark-olive“ gefällt mir mit seinen gelben Akzenten sehr gut. Direkt ins Auge fällt die relativ wuchtige Sohlenkonstruktion und die „merkwürdige“ Schnürung auf die ich später noch genauer eingehen werde.
Bis auf die Optik der Außensohle, welche den Knochen eines Fußes ähnelt, sieht der Agility Peak Flex wie ein klassischer, stabiler Trailschuh aus.
An der Verarbeitung gibt es absolut nichts auszusetzen. Die Nähte und Klebestellen sind alle sehr gut ausgeführt und die Materialien wirken allesamt ordentlich und hochwertig. 

Laufen mit dem Agility Peak Flex

Der Name Agility Peak Flex ist nicht so 100% passend für einen stabilen Trailschuh, wobei das „Flex“ vom Namen der Dämpfung „FlexConnect“ abgeleitet ist. Wirkliche „Agilität“ ist natürlich auch etwas anders. Der Schuh ist nicht mit agilen, leichten, flexiblen Schuhen vergleichbar, das muss er aber auch nicht. Für einen stabilen Trailschuh, läuft sich der Agility Peak Flex aber wirklich sehr geschmeidig, agil und ist ausreichend flexibel.
Der Schuh benötigt keine „Einlaufzeit“, man fühlt sich direkt wohl. Die Passform dürfte für meinen Geschmack und meine schmalen Füße ruhig noch etwas schmäler sein, dennoch sitzt der Schuh gut und lässt sich dank der guten Schnürung sehr gut an den Fuß anpassen. Auch Läufer mit breiteren Füßen dürften im Agility Peak Flex ausreichend Platz finden.

Auf dem Trail gibt es eigentlich gar nichts an diesem Schuh auszusetzen, ich kann keine wirkliche Schwäche oder ein Problem feststellen und doch finde ich den Schuh bzw. seinen Laufstil irgendwie etwas emotionslos. 

Dämpfung

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im TestBei der Dämpfung setzt Merrell auf die neu entwickelte FlexConnect Dämpfung. Dabei handelt es sich um eine Zwischensohle aus einer modifizierten EVA Mischung.
Die Dämpfung des Agility Peak Flex hätte ich mir aufgrund der doch sehr dicken Mittelsohle eigentlich etwas softer vorgestellt. Zum Glück ist Sie aber doch eher straff abgestimmt. Man merkt das der Schuh für lange Läufe ausgelegt ist. Die Dämpfung dämpft Stöße und Schläge zuverlässig und stützt den Fuß optimal ohne dabei unnötig Energie durch zu weiche Sofa Atmosphäre, also ein Eindringen des Fußes in die Mittelsohle zu verschenken.
Auch nach mehreren Stunden bleibt der Schuh sehr bequem. Die Rückmeldung vom Untergrund wird natürlich schon etwas beeinträchtigt, ein paar Millimeter weniger Mittelsohle hätten wahrscheinlich auch gereicht. Dennoch bietet der Merrell auch in dieser Kategorie eine solide Leistung ohne wirkliche Probleme.

 

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Grip

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im TestMerrell setzt beim Grip nicht wie viele andere Hersteller auf die Unterstützung von Vibram oder Michelin sondern entwickelt die Aussensohle komplett in Eigenregie. Die Erfahrungen mit herstellereigenen Sohlen sind meist sehr durchschnittlich. Die Aussensohle des Agility Peak Flex macht auf trockenen Strecken einen super Job. Der Grip auf dem Trail, Wurzeln, Sand, Schotter oder Wiesen ist einwandfrei.
Bei Nässe kann der Grip auf glatten Belägen nicht mit den Besten Sohlen von Vibram, Michelin oder Continental mithalten, dennoch ist der Grip nicht schlecht und liegt deutlich über dem Durchschnitt.
Bei nassen, schlammigen Trails oder Wiesen profitiert der Schuh von der stark profilierten Außensohle und bietet sehr guten Halt in Längs- und Querrichtung.
Merrell hat beim Agility Peak Flex in punkto Grip also prinzipiell gute Arbeit geleistet, mit einer Vibram Megagrip Sohle wäre jedoch noch etwas mehr Grip auf glatten Belägen heraus zu holen gewesen, außerdem ist das Vibram Logo inzwischen zu einer absoluten Kaufentscheidung für viele Läufer geworden.

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Haltbarkeit

Zu Testbeginn bekam ich von einigen meiner Leser die Anmerkung besonders auf die Haltbarkeit oder auftretende Qualitätsprobleme zu achten, da anscheinend einige damit in der Vergangenheit Probleme hatten.
Da ich meine Testschuhe in der Regel nur 3-4 Wochen (60-100km) laufe bevor ich den Bericht veröffentliche, sind verlässliche Aussagen über die Haltbarkeit oder die absehbare Laufleistung immer mit Vorsichtig zu genießen. Auch laufe ich nicht in so hartem Gelände wie viele von Euch.

Während meiner Testzeit sind mir bei dem Schuh jedoch keinerlei Probleme oder Mängel aufgefallen und die Abnutzung der Außensohle scheint relativ gering zu sein.
Die geschätzte Laufleistung liegt also mit ziemlicher Sicherheit bei mind. 800-1000km

``Omni-Fit`` Schnürsystem

Beim ersten Schnüren macht der Agility Peak Flex einen sehr merkwürdigen Eindruck. Die Schnürung ist nicht wie normalerweise an starren Ösen oder Löchern befestigt, sondern an einer Art 2. Schnürung aus Gummibändern. Zieht man die „normale“ Schnürung fest, geben die unteren Gummibänder nach, dadurch hat man das Gefühl das der Schuh nicht fest genug gebunden wäre.Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test
In der Praxis macht diese ungewöhnliche Schnürung, in der bestimmt viel Forschungsarbeit steckt absolut Sinn. Hat man sich einmal an das Schnürsystem gewöhnt versteht man sehr schnell warum Merrell so ein System einsetzt. Die Schnürung sitzt extrem bequem und entlastet den Spann ungemein. Auch nach vielen Stunden bemerkt man keinen Druck auf dem Spann, dabei ist die Schnürung auch nicht so empfindlich wie bei manchen anderen Schuhen, egal ob man die Schnürsenkel etwas lockerer lässt oder etwas zu fest zieht, die untere Gummischnürung gleicht den Fehler wieder aus und der Schuh fühlt sich immer perfekt geschnürt an.
Absoluter Daumen hoch an Merrell für dieses System. 

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test
Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im Test

Protektion

Merrel Agility Peak Flex (Trailschuh) im TestDer Agility Peak Flex übertreibt es nicht mit Protektion bietet aber dennoch genügend Schutz für die meisten Situationen.
Der Zehenschutz besteht, wie bei vielen Trailschuhen üblich, aus einem doppelten Overlay aus Gummi. Bei leichterem Steinschlag oder Stöße gegen Wurzeln werden die Zehen ausreichend geschützt.
Einen zusätzlichen Durchtrittschutz hat Merrell meines Wissens nach nicht im Agility Peak Flex verbaut, das ist aber auch nicht nötig. Die stabile Außensohle in Kombination mit der relativ hohen, festen Mittelsohle verhindern das durchdringen von spitzen Steinen absolut zuverlässig. 

Gallerie

Fazit

Der Agility Peak Flex hinterlässt bei mir einen wirklich guten Eindruck. Auch wenn der Schuh sich an einigen Punkten meinem momentanen Favoriten, dem Dynafit Alpine Pro geschlagen geben muss, leistet sich Merrell keine wirklichen Fehler und liefert einen soliden Trailschuh für die breite Masse.
Der Agility Peak Flex läuft sich sehr neutral, bietet eine straffe Dämpfung einen ordentlichen Grip und ein cleveres Schnürsystem welches besonders wenig Druck auf den Spann ausübt.
Die UVP von 140€ ist anhand der gebotenen Qualität gerechtfertig.

Der Agility Peak Flex wurde mir auf Nachfrage von Merrel zur Verfügung gestellt, was die Objektivität dieses Berichtes jedoch in keinster Weise beeinflusst. 

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Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test http://patricksalm.de/dynafit-alpine-pro-trailschuh-im-test/ http://patricksalm.de/dynafit-alpine-pro-trailschuh-im-test/#comments Fri, 28 Apr 2017 23:59:23 +0000 http://patricksalm.de/?p=8971 The post Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Der neuste Dynafit Trailschuh nennt sich Alpine Pro.
Wie der Name schon vermuten lässt, wurde der Schuh eigentlich für das Laufen im alpinen Gelände konzipiert.

Da mein Alpine Pro definitiv kein alpines Gelände zu sehen bekommt, wird dieser Test zeigen ob der Schuh auch für uns „normale“ Wald- und Wiesenläufer eine gute Wahl ist.

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test

Testfacts

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test

Tester: Patrick Salm

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Modell: Alpine Pro

Kategorie: Trail, Dämpfung

Technologien: Heel Preloader, Invisible Lacing, Quick Lacing, Carbon Shield, Alpine Rolling
Ballistic Bumper, Adaptive Grid, Vibram Megagrip, Ortholite Einlage

Farbe: FluoOrange/FluoYellow

Sprengung: 8 mm

Gewicht: 300gr.

Preis: 155€

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test
Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test

Optik/Haptik

Beim Design lässt Dynafit sich wieder mal nicht Lumpen und stellt einen Schuh vor der kaum dynamischer und überlegener aussehen könnte. Dynafit bietet den Alpine Pro für Herren in 3 Farben und für Damen in 2 Farben.
Bei genauerer Betrachtung wirkt der Alpine Pro wie eine verbesserte Symbiose aus Feline SL und Vertical Pro, 2 Modelle die mich nicht nur optisch absolut überzeugt haben. Im Gegensatz zum Vertical Pro ist der Alpine Pro auch in einer dezenteren, schwarzen Version erhältlich. 

FluOrange/FluoYellow

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test

Sparta Blue/Cactus

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test

Black/FluoGreen

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test

Black/Fluo Coral

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test

Black/Lime Punch

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test

Sofort ins Auge fällt der große „Dynafit“ Schriftzug und die abgedeckte Schnellschnürung, welche den Dreck fern halten soll.
Die Materialien wirken alle samt extrem hochwertig. Die Verarbeitung ist erstklassig, vorhandene Nähte sind sehr präzise und stabil verarbeitet und nicht einmal die kleinsten Kleberückstände sind irgendwo zu erkennen.
Dynafits bewährte Partner für den Alpine Pro sind wieder einmal Vibram und Ortholite.

Laufen mit dem Alpine Pro

 Im alpine Pro fühle ich mich sofort wohl. Die Passform ist Trailtypisch „figurbetont“ aber nicht eng. Der Schuh sitzt so gut das ich Ihn sogar ohne an der Schnürung zu ziehen problemlos laufen könnte. Das Quicklacesystem hat mich bereits bei den anderen Dynafit Modellen absolut überzeugt und entzieht meiner Meinung nach Schnürsenkeln absolut die Daseinsberechtigung.
Bei den ersten Schritten in der Wohnung dachte ich kurz ich hätte Kaugummi oder irgendetwas ähnliches unter dem Schuh, weil die Vibram Sohle so am PVC geklebt hat, war aber nicht der Fall.
Wie immer muss ich erst ein paar Meter-Kilometer (je nachdem welchen Weg ich laufe) laufen bis zum Wald. Auf Asphalt läuft der Alpine Pro sich wie ein neutraler, Dämpfungsschuh. Keine Spur von zu hohem Gewicht oder fehlender Flexibilität, kaum zu Glauben das in dem Schuh eine Carbonplatte als Durchtrittschutz verbaut ist.
Meine Laufstrecken sind relativ abwechslungsreich uns so bekommt der Schuh gleich mal aller möglichen Beläge zu spüren. Dabei fühlt sich der Alpine Pro einfach überall wohl und klebt auf Wurzeln genauso wie auf Schotter oder nassem Schiefer. Der Alpine Pro ist wieder mal ein Schuh mit dem man einfach den Blödsinn machen kann den man gerade machen möchte ohne darüber nachzudenken ob man den richtigen Schuh dazu an hat. Im steilen Weinberg zwischen den Reben hoch kraxeln oder wie ein Irrer herunter rennen, auf dem nassen Singletraildownhill über Wurzeln springen oder ungebremst um die Kurve laufen macht wirklich nicht jeder Schuh mit.
Den Alpine Pro setze ich auch ein wenn ich einfach mal Zuhause los laufe und noch gar nicht weis wohin es gehen soll. Auch wenn ich dann 20km nur auf Asphalt laufe bereue ich meine Schuh-Entscheidung nie und das sichere Gefühl das man für alles was kommt gewappnet ist beruhigt ungemein.
Der Alpine Pro hat sich inzwischen zu meinem absoluten Lieblingsschuh für praktisch alle Läufe entwickelt und selbst höhere Tempi (so schnell ich halt kann 🙂 , -04:00/km) sind super laufbar.

Dämpfung

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im TestDynafit  hat im Gegensatz zu den meisten anderen Laufschuhherstellern keinen coolen Namen für seinen Dämpfungsschaum und das ist auch gar nicht nötig, solange die Dämpfung funktioniert und das tut Sie.Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test
Die Mittelsohle wirkt wie eine etwas dickere Version der Feline Vertical Pro Mittelsohle. Die Dämpfung ist auch für längere Asphalt Ausflüge ausreichend komfortabel. Auf dem Trail geht kaum Bodenrückmeldung durch die Dämpfung verloren und auch auf Asphalt wirkt die Dämpfung agil und dynamisch. Neben der Mittelsohle sorgt auch die hochwertige Ortholite Einlegesohle für zusätzlichen Komfort.

Grip

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im TestBeim Grip macht Dynafit keine Experimente sondern setzt auf die Erfahrung von Vibram und die Power des Megagrip Compound. Das Profil erinnert wie bereits einige andere Komponenten, an das bewährte Profil des Feline Vertical Pro. „Megagrip“ ist bei dieser Außensohle wirklich Programm. Wie bereits oben teilweise erwähnt klebt die Sohle auf praktisch allen Belägen. Auf den Grip muss man also bei kaum einem Laufmanöver achten, der Alpine Pro verliert den Grip wahrscheinlich erst deutlich über meinem maximal Tempo 🙂 . Bis auf Schnee bin ich mit dem Schuh auf allen harten und weichen Belägen im trockenen und nassem Zustand gelaufen und bin mehr als überzeugt. Lediglich im tiefen Matsch gibt es Schuhe mit größeren Stollen die noch mehr Grip bieten. 

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im Test

Protektion

Dynafit Alpine Pro Trailschuh im TestFür mich als Wald- und Wiesenläufer der auch oft auf schotterigen Weinbergswegen unterwegs ist, hat Dynafit die richtige Menge an Protektion verbaut.
Den Zehenschutz nennt Dynafit „Ballistic Bumper“. Hierbei handelt es sich um eine gespritzte TPU Kappe über dem Leder-Overlay. Diese Kappe ist bereits vom Feline SL bekannt und leistet nach wie vor gute Dienste. Beim versehentlichen Tritt gegen Steine oder Wurzeln verteilt die Kappe den Aufprall und verringert den Stoß auf die Zehen absolut ausreichend.
Als Durchtrittschutz setzt Dynafit die aus dem Feline Vertical Pro bekannte „Carbon Shield“ ein. Die Carbon Platte verhindert zuverlässig das spitze Steine sich durch den Schuh drücken. Dynafit hat es mit der Dicke der Platte allerdings nicht übertrieben, so bekommt man dennoch eine gute Rückmeldung vom Untergrund und der Schuh bleibt ausreichend flexibel und dynamisch. 

Gallerie

Fazit

Dynafit kann mit dem Alpine Pro wieder einmal auf ganzer Linie überzeugen. Der Schuh bietet optimalen Grip auf allen Belägen, seine Stärken gegenüber vielen anderen Schuhen spielt die Vibram Megagrip Sohle dabei besonders auf nassem, felsigen Untergrund aus. Der Alpine Pro ist einfach überall und auf allen Distanzen einsetzbar. Trotz guter Stabilität, Schutz und einer agilen Dämpfung hat Dynafit es geschafft die Dynamik, Flexibilität und Bodenrückmeldung so wenig wie möglich zu beschneiden. Das Quicklace Schnellschnürsystem sollte meiner Meinung nach jeder Schuh haben und die Abdeckung gegen Dreck und als Schnürsenkelgarage finde ich auch sinnvoll. Bestimmt läuft der Alpine Pro sich auch im alpinen Gelände sehr gut, im Wald auf Weinbergswegen, auf Singletrails, Wiesen oder für Door-to-Trail ist der Schuh auf jeden Fall ein genialer Wegbegleiter der einfach alles mit macht. 155€ sind nicht wenig Geld, dafür das der Alpine Pro aber mein neuer Lieblingsschuh ist und viele gleich teure oder noch teurere Modelle der Konkurrenz in den Schatten stellt, ist der Schuh sein Geld einfach wert.

Der Alpine Pro wurde mir auf Nachfrage von Dynafit zur Verfügung gestellt, was die Objektivität dieses Berichtes jedoch in keinster Weise beeinflusst. 

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APOrtha Sports Amino Pattern 420 Tabletten – Erfahrungsbericht http://patricksalm.de/aportha-sports-amino-pattern-420-tabletten-erfahrungsbericht/ http://patricksalm.de/aportha-sports-amino-pattern-420-tabletten-erfahrungsbericht/#respond Wed, 26 Apr 2017 10:42:42 +0000 http://patricksalm.de/?p=8992 The post APOrtha Sports Amino Pattern 420 Tabletten – Erfahrungsbericht appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Aminosäuren sind lebenswichtig und unentbehrlich für jeden Stoffwechselvorgang. Aminosäuren sind Energieträger und in der Lage Gewebe, Haut, Haare, Organe und Muskeln zu bilden. Sie befördern Nährstoffe und Sauerstoff durch den Körper und auch z.B. Antikörper bestehen hauptsächlich aus Aminosäuren, wodurch ein Mangel an Aminosäuren auch zu einem schlecht funktionierendem Immunsystem führen kann.
Es gibt „essentielle“ und „nicht-essentielle“ Aminosäuren, wobei die essentiellen Aminosäuren nicht vom Körper selbst gebildet werden können, Sie müssen entweder mit der Nahrung oder durch spezielle Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

APOrtha Sports Amino Pattern 420 Tabletten - Erfahrungsbericht

Testfacts

Tester: Patrick Salm

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Hersteller: APOrtha Sports

Produkt: Amino Pattern, 420 vegane Tabletten

Verzehrempfehlung: tägl. 2×5 Tabletten (42 Tage pro Dose)

Kategorie: Nahrungsergänzung, Sportnahrung, Aminosäuren

Preis: UVP 54,90€

APOrtha Sports Amino Pattern 420 Tabletten - Erfahrungsbericht
APOrtha Sports Amino Pattern 420 Tabletten - Erfahrungsbericht
APOrtha Sports Amino Pattern 420 Tabletten - Erfahrungsbericht

APOrtha Sports Amino Pattern – 420 vegane Tabletten

10 Tabletten liefern 10 g reine Amino Pattern Aminosäuren mit einem Proteinnutzen von ca. 9,9 g. Um den gleichen Proteinutzen mit einem Wheyproteinkonzentrat zu erreichen, müssen ca. 80 g Wheyproteinkonzentrat aufgenommen werden.

Zwar unterscheiden sich beide Proteinquellen, bei entsprechender Aufnahme nicht im Proteinaufbau und auch die Ergebnisse beim Muskelaufbau*** sind vergleichbar.
Neben den ca. 9,9 g Proteinnutzen entstehen bei der Versorgung mit Wheyproteinkonzentrat auch ca. 52 g Proteinabfall, der neben der Belastung von Leber und Niere in Glucose mit einem Brennwert von ca. 208 kcal umgewandelt wird.

Amino Pattern sind eine moderne und effiziente Möglichkeit, die Proteinaufnahme zu optimieren, ohne den Körper unnötig zu belasten.

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L-Lysin** 1.429 mg
L-Phenylalanin** 1.289 mg
L-Threonin** 1.111 mg
L-Methionin** 699 mg
L-Tryptophan** 368 mg

* Prozent der empf. Tagesdosis nach Anlage 13 der Verordnung VO (EU) 1169/2011 (LMIV)

Erfahrung / Einschätzung

Aufmerksame Leser meines Blogs kennen ja bereits meine Einstellung zu Aminosäuren und besonders zu BCAA`s. BCAA`s sind spezielle, sogenannte verzweigkettige, essentielle Aminosäuren welche im Kraft- oder Ausdauersport eingenommen werden um den Muskelaufbau zu verbessern, den Muskelabbau zu verringern sowie die Ermüdung und die Regenerationszeit zu verringern.

Die APOrthaSports Amino Pattern enthalten bei der angegebenen Einnahmeempfehlung von 9-10 Tabletten, ca. 5mg reine BCAA`s. Die Tabletten lassen sich trotz Ihrer Größe gut schlucken und haben praktisch keinen Eigengeschmack was bei dieser empfohlenen Einnahmemenge nicht ganz unwichtig ist.

Mehrere Wochen habe ich in nun täglich die Amino Pattern Tabletten eingenommen und wie immer bei Nahrungsergänzungsmitteln ist die Bewertung der Wirkung nicht ganz einfach. Viele Empfindungen und Wirkungen sind sehr subjektiv und nicht messbar. Ganz klar sagen kann ich allerdings, das die Amino Pattern bei mir keinerlei Nebenwirkungen mit sich brachten. Oft kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (auch BCAA`s) bei empfindlichen Personen die unterschiedlichsten Nebenwirkungen wie z.B. Magen-/Darmprobleme, Unruhe, Müdigkeit, Pickel und vieles mehr mit sich bringen, bei den APOrtha Sports Amino Pattern ist das Auftreten von Nebenwirkungen praktisch ausgeschlossen, da das Produkt glutenfrei, laktosefrei, sojafrei, vegan und sogar frei vom oftmals in die Kritik geratenen Magnesium Stearat (ein oft verwendetes Fließmittel) ist.

Wirkung Objketiv:
teilweise wissenschaftlich bestätigt

  • schnellere Regenerationszeit
  • Schutz vor Muskelabbau da keine Aminosäuren aus den Muskelspeichern zur Energieerzeugung genutzt werden müssen
  • deutlich weniger schwere Beine
  • geringeres Muskelkaterrisiko durch geringere Muskelschäden

 

Nebenwirkungen BCAA allgemein:

  • BCAA bilden zu ca. 35% die Skelettmuskulatur des Menschen und sind grundsätzlich als „nicht-toxisch“ anzusehen
  • bis ca. 10g (20 Tabletten) Tagesdosis sind absolut keine Nebenwirkungen zu erwarten, in einigen Studien konnten selbst bei der Einnahme von Dosen im hohen zweistelligen Grammbereich, keine Nebenwirkungen festgestellt werden.

Wirkung Subjektiv:
– verbesserter Allgemeinzustand

– mehr Muskelleistung
– besserer Muskelaufbau bzw. härtere, stärkere Muskeln

Die APOrtha Sports Amino Pattern reduzieren bei mir definitiv die Regenerationszeit und auch nach harten Läufen habe ich am nächsten Tag gar keine oder höchstens minimal schwere Beine. Theoretisch machen es die Tabletten also auch bei durchschnittlichen Hobbysportlern wie mir möglich, täglich zu trainieren ohne sich mit schweren Beinen oder Muskeltkater herum zu ärgern (tägliches Training ist nicht unbedingt sinnvoll).
Obwohl ich zwar jetzt natürlich auch nicht jeden Tag trainiere, freue ich mich aber an meinen trainingsfreien Tagen über lockere Beine und einen guten Allgemeinzustand.
Mit einer UVP von 54,90€ gehören die Amino Pattern nicht zu den günstigsten BCAA`s im Netz. Dafür kann man sich aber darauf verlassen das die Inhaltsstoffe auch der Angabe entsprechen (bei NoName Produkten nicht unbedingt der Fall). Regulär reichen die 420 Tabletten für ca. 42 Tage, nimmt man die Tabletten, so wie ich, nur an Lauf/Sporttagen, kommt man also locker 2 Monate mit einer Dose aus.

Die Amino Pattern wurden mir von APOrthaSports im Rahmen einer TrustedBlogs Kampagne zur Verfügung gestellt ,was meine persönliche Einschätzung jedoch in keinster Weise beeinflusst haben.

APOrtha Sports Amino Pattern 420 Tabletten - Erfahrungsbericht

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Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im Test http://patricksalm.de/alpina-s-way-vl-selbsttoenende-sonnebrille-im-test/ http://patricksalm.de/alpina-s-way-vl-selbsttoenende-sonnebrille-im-test/#respond Sun, 23 Apr 2017 14:34:04 +0000 http://patricksalm.de/?p=8942 The post Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im Test appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Dieses Mal im Test, die selbst tönende Alpina S-Way VL+ Sonnenbrille mit Beschlagschutz.
Alpina ist bereits seit den 80er Jahren als Hersteller für hochwertige Ski-/Sport-/ und Freizeitbrillen bekannt. Die S-Way Modelle wurden speziell für Outdoor Sportler wie Biker und Läufer entwickelt.

Ob mich die S-Way überzeugen konnte und für wen sich die Anschaffung lohnt wird der nachfolgende Bericht klären.

Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im Test

Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im Test

Testfacts

Tester: Patrick Salm

Hersteller: Alpina (zur Webseite)

Modell: S-Way VL+

Kategorie: Sport-Sonnenbrille

Technologien: Varioflex, Fogstop, Cold Flex

Schutzstufen: S1-S3 (Straßenverkehrstauglich) 

Größe: One Size

Gewicht: 30,5 gr.

Farbe: black/matt

Preis: UVP 149€, im Netz ab ca. 129€ erhältlich

Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im Test

Vorwort

meine Meinung zu Sonnenbrillen

Immer noch denken viele Sonnenbrillen wären einfach nur stylische Accessoires und unterschätzen die Vorteile einer guten Sonnenbrille.
Bevor ich das erste mal eine „gute“ Sonnenbrille an hatte versuchte ich in der Regel auch beim Sport auf eine Brille zu verzichten und nutzte stattdessen eher Schirmmützen. Das Gefühl mit einer schlecht sitzenden Brille auf der Nase war einfach ungewohnt und störte mich mehr als die blendende Sonne.
Seit ich allerdings das erste mal eine etwas „ordentlichere“ Brille an hatte (Uvex Blaze III), habe ich meine Meinung zu Sonnenbrillen komplett geändert.
Nicht nur das eine Sonnenbrille mit UV400 Filter die Augen optimal vor Schäden durch UV Strahlung schützen, viel wichtiger ist das man mit Brille einfach viel entspannter ist und das meine ich wirklich wörtlich.
Ob das ständige zu kneifen der Augen wirklich, wie oft vermutet zur Faltenbildung beiträgt ist mir nicht bekannt, klar ist aber, das dauernde verkrampfen der Gesichtsmuskeln hat Auswirkungen auf die Schulter- und Nackenmuskulatur und das wiederum kann zu Verspannungen oder auch einem veränderten Laufstil führen.
Ein weiterer Vorteil und der Grund warum ich in der Regel auch ohne Sonnenschein eine Brille beim Radfahren oder während der Pollenzeit 
nutze, ist der Schutz der Augen vor Fremdkörpern.

Zusammengefasst also:

PRO:

  • Schutz vor UV Strahlung
  • kein Blenden
  • kein zusammen kneifen der Augen
  • keine Verspannungen der Gesichts-/Nackenmuskulatur
  • Schutz vor Fremdkörpern
  • Schutz vor Zugluft

KONTRA:

  • eingeschränktes Sichtfeld
  • verdunklung
  • veränderte Farben
  • Druck an Nase und/oder Ohren
  • unsicherer Sitz
  • verzerrte Sicht am Rand

Die meisten dieser Punkte treten vor Allem bei sehr günstigen „NoName“ Brillen auf

Optik/Haptik

Die S-Way Modelle gehören bei Alpina zu den höherpreisigen Sport-Sonnenbrillen und das merkt man auch sofort. Geliefert wird die Brille in einer hochwertigen mittelharten Box mit dem obligatorischen Putztuch. Was sofort auffällt sind die ungewöhnlich kurzen Bügel, endlich stehen die Bügel mal nicht mehr ewig weit hinter dem Ohr raus. Die große Scheibe bietet eine hervorragende Sicht, welche auch zu den Rändern hin absolut nicht verzerrt. Beim ersten Blick in den Spiegel sieht die Brille bei mir zwar irgendwie etwas merkwürdig aus, da der obere Abschluss deutlich höher sitzt als bei meinen anderen Brillen, dadurch und durch die verstellbaren Bügel wird dann aber auch verhindert das man ungewollt Zugluft von oben abbekommt.
Die Brille wirkt ansonsten sehr dynamisch und sportlich.
Die Verarbeitung ist einwandfrei, die Bügel sind mit großen Schrauben befestigt, welche bei Bedarf leicht nachzuziehen sind und auch die Nasenpads sind ordentlich verschraubt.

Die Alpina S-Way ist in 4 verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Scheiben erhältlich. CM (Ceramic Mirror) bietet Schutzstufe 3 und zusätzlichen Infrarot Schutz ohne Varioflex,  (Selbsttönung), VLM+ bietet eine verspiegelte Scheibe bis Schutzstufe 4 für alpines Gelände, QVM+ bietet eine sphärische Scheibe mit Polarisationsfilter, VL+ bietet Varioflex (Selbsttönung) von Stufe 1-3 und Fogstop (Beschlagschutz). Die Rahmen unterscheiden sich lediglich in der Farbe.

VLM+

Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im Test

CM

Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im Test

VL+

Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im Test

QVM+

Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im Test

Varioflex - Selbsttönung

Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im TestSelbsttönende Sonnenbrillen sind vergleichbar mit Autos mit Automatikgetriebe :-). Seit ich das erste mal mit Automatikgetriebe gefahren bin und mit einer selbsttönenden Brille gelaufen bin, gibt es für mich eigentlich nichts besseres. Auch wenn ich als Läufer nicht gerade faul bin, befasse ich mich nicht gerne mit unsinnigen Dingen und dazu gehört auch das Schalten oder das ständige Tauschen der Brillenscheiben.
Natürlich gibt man bei automatisierten Vorgängen neben der Arbeit immer auch ein kleines Stück Entscheidungsfreiheit auf, für mich überwiegen aber dennoch die Vorteile.

Alpina nennt seine Selbsttönung Varioflex (nicht zu verwechseln mit Variomativ von Uvex). Bei der S-Way VL+ tönt Varioflex die Scheibe von Schutzstufe 1 bis 3, was in der Praxis von praktisch klar (ca. 3% Grundtönung) bis wirklich ziemlich dunkel bedeutet (max. 80% Tönung). Wer noch mehr Schutz benötigt z.B. im alpinen Gelände bekommt aber auch eine Version die bis Schutzstufe 4 tönt.
Varioflex funktioniert wie die Selbsttönung anderer Hersteller auch, die sogenannten „phototropen“ Gläser bzw. Scheiben reagieren auf die UV Strahlung und setzen eine chemische Reaktion in Gang welche die Scheibe tönt.
Die Tönungstechnologien der unterschiedlichen Hersteller basieren also auf dem gleichen Prinzip, der Unterschied liegt jedoch in der Geschwindigkeit und der Intensität der Tönung.
Alpina Varioflex tönt meiner Meinung nach etwas schneller als Uvex Variomatic, die Tönungsintensität liegt ungefähr auf dem gleichen Niveau.
Besonders die komplette Abdunklung geht mit geschätzten 15s ziemlich schnell (Uvex ca. 25s), die komplette Aufhellung dauert ca. 5 min., auch hier sind andere Modelle noch deutlich langsamer.
Der Tönungsvorgang läuft dabei so geschmeidig ab, das es einem überhaupt nicht auffällt. Die Sicht bzw. die Lichtverhältnisse bleiben hinter der Scheibe immer angenehm, egal ob man in der prallen Sonne oder im dunklen Wald unterwegs ist.
Varioflex in Verbindung mit der großen, verzerrungsfreien Scheibe lässt einen die Brille einfach komplett vergessen. Die Farben und der Kontrast bleiben stets absolut neutral, die Sicht wird weder verdunkelt noch irgendwie verfälscht.

Fogstop - Beschlagschutz

Alpina S-Way VL+ selbsttönende Sonnebrille mit Beschlagschutz im TestFür mich fast das Wichtigste bei einer Brille ist der Beschlagschutz. Es gibt doch nichts nervigeres als ständig die Brille ausziehen zu müssen weil Sie innen beschlagen ist und man nichts mehr durch sieht. Dieser Effekt ist abhängig von der Menge der Atemluft, der Außentemperatur, der Luftfeuchtigkeit und dem Luftstrom. Bei ungünstigen Verhältnissen können „normale“ Scheiben extrem leicht beschlagen und machen die Nutzung de Brille praktisch unmöglich.
Der Beschlagschutz bei Alpina nennt sich „Fogstop“. Wer das erste mal seine Brille sauber macht und dabei ganz normal die Scheibe mit einem Tuch innnen und außen  gleichzeitig wischt, wird schnell feststellen das das Tuch auf der Innenseite der Scheibe nicht rutscht, das verdeutlicht etwas das Prinzip von „Fogstop“. Bei einigen anderen Herstellern besteht der Beschlagschutz lediglich aus einer Scheibenbeschichtung oder dem Versuch den
Luftstrom umzuleiten, bei Fogstop dagegen ist die Innenseite der Scheibe einfach nicht glatt. Würde man die Innenseite der Scheibe unter dem Mikroskop betrachten, würde es wie ein Gebirge aussehen, das hindert die Wassertropfen daran eine geschlossenen Fläche zu bilden und sich festzusetzen. Was sich in der Theorie absolut logisch anhört funktioniert auch in der Praxis einwandfrei. Klar sein sollte jedem, es gibt keinen 100%igen Schutz vor Beschlag, auch die S-Way beschlug während meiner Testzeit das ein der andere mal bei einer anstrengenden MTB fahrt am kühlen Abend, der Beschlag muss in der Regel aber nicht weggewischt werden sondern verschwindet wieder von ganz alleine.
Alpina Fogstop ist dennoch der beste Beschlagschutz den ich bisher getestet habe, die Brillen von Adidas und Uvex beschlagen subjektiv einen Tick leichter.

Weitere Extras

Die Selbsttönung und der Beschlagschutz gehören zweifelsohne zu den wichtigsten Merkmalen der Alpina S-Way, dennoch kann die Brille noch einige weitere sinnvolle Extras vorweisen.

 

  • Adjustable Inclination
    die Bügelgelenke sind verstellbar, damit kann der Abstand der Brille zur Stirn und damit der Luftstrom variiert werden.
  • Coldflex
    die Bügelenden sind verformbar, wodurch der Druck am Ohr optimal angepasst werden kann. Die Bügel sind außerdem schön kurz und stehen nicht weit hinter dem Ohr raus.
  • Adaptable Nosepad
    die gummierten Nasenpads können optimal an die Nasenform angepasst werden.
  • Optimized Airflow
    die Brillenscheibe ist stark gewölbt und bietet eine indirekte Luftströmung um stets eine eine zugfreie und beschlagfreie Sicht zu bieten.
  • 2-Comp Design
    durch die Kombination aus harter Fassung und weichen gummierten Bügelenden und Nasenpads wird der Tragekomfort und Sitz der Brille verbessert.

Fazit

Zugegeben, die Alpina S-Way ist nicht ganz günstig, die Leistung der Brille rechtfertigt jedoch den Preis. Die Brille sitzt einwandfrei und bietet dank der großen, durchgehenden Scheibe ein sehr großes Sichtfeld. Die Selbsttönung deckt einen breiten Bereich ab und ist im Rahmen des technisch möglichen auch recht flott. Der Beschlagschutz ist dem anderer Hersteller deutlich überlegen, sodass die Brille während meiner kompletten Testzeit nicht einmal beschlug.
Die Scheibe der S-Way bietet absolute Farb-/ und Kontrasttreue ohne die Sicht zu verdunkeln und auch Verzerrungen an den Rändern oder Spiegelungen an der Innenseite sind nicht feststellbar.
Angenehme, verstellbare Nasenpolster, verformbare, kurze Bügel, verstellbarer Stirnabstand (Lüftung) und das geringe Gewicht tun Ihr übriges um die S-Way als rundum gelungene Sonnenbrille für Radfahrer, Läufer oder einfach für die Freizeit uneingeschränkt weiterzuempfehlen. Wer nicht ganz so viel für eine gute Sonnenbrille ausgeben will findet bei Alpina auch deutlich günstigere Modelle mit Varioflex und Fogstop.

Die S-Way wurde mir auf Anfrage von Alpina zur Verfügung gestellt, was diesen Bericht oder meine Einschätzung zum Produkt jedoch in keinster Weise beeinflußt.

Bilderquellen bike24.de – alpina-sports.com – patricksalm.de

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Eightsox Running Ambition Short Socken – im Kurztest http://patricksalm.de/eightsox-running-ambition-short-socken-im-kurztest/ http://patricksalm.de/eightsox-running-ambition-short-socken-im-kurztest/#respond Fri, 14 Apr 2017 20:11:22 +0000 http://patricksalm.de/?p=8943 The post Eightsox Running Ambition Short Socken – im Kurztest appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Eightsox Running Ambition Short Socken – im Kurztest

Dieses Mal im Kurztest hatte ich die Running Ambition Short Laufsocken.

Hinter Eightsox steckt die bayrische Firma LOWA, welche seit vielen Jahren für hochwertige Wander-/Trekkingschuhe bekannt ist.

Der Fokus bei Eightsox liegt auf der Stabilisierung und dem Schutz des Fußes im Fußgelenkbereich, sowie die Vermeidung von Reib- und Scheuerstellen durch Verwendung spezieller Funktionszonen mit unterschiedlichen Materialien und unterschiedlichen Stricktechniken.

Eightsox Running Ambition Short Socken - im Kurztest

Testfacts

Tester: Patrick Salm

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Modell: Ambition Running Short

Technologien:
Komfortbund
Achillessehne Komfortzone
Support Bandage
Knöchel Polster
Mittelfuß Komfortzone
R/L Fußbett

Farbe: schwarz/weiß

Preis: UVP 17,95€

Eightsox Running Ambition Short Socken - im Kurztest
Eightsox Running Ambition Short Socken - im Kurztest

Allgemeines über Laufsocken

Die Wichtigkeit von Socken beim Laufen variiert von Läufer zu Läufer. Ich persönlich bin anfangs immer mit normalen Baumwollsocken gelaufen und mache das auch heute noch öfter ohne dabei wirklich Probleme zu bekommen, dennoch kann ich nicht bestreiten das gute Laufsocken deutlich mehr Komfort und ein wesentlich besseres Fußklima bieten. Besonders bei längeren Läufen und höheren Temperaturen leiten die Synthetikfasern den Schweiß viel besser ab und trocknen schneller.
Für Läufer mit empfindlichen Füßen sind gute Laufsocken deutlich wichtiger, da Sie das Risiko von Blasenbildung auf ein Minimum reduzieren können.

Fazit

Die Eightsox Running Socken sind für mich ganz einfach sehr gut verarbeitete Socken mit einer guten Passform und einem angenehmen Tragekomfort, nicht mehr aber auch nicht weniger.
Zu den „Sonderfunktionen“ der Socken fällt es relativ schwer etwas zu sagen. Natürlich sieht man die einzelnen Zonen und die verschiedenen Materialien, inwiefern diese jetzt einen positiven Effekt haben bleibt allerdings fast unmöglich zu bewerten.
Man merkt das die Socken deutlich „steifer“ sind als herkömmliche Socken, von der Stabilität eines Kinseo Tapes oder einer Bandage sind Sie aber weit entfernt und das ist meiner Meinung nach auch nicht die Aufgabe von Laufsocken.

Wer auf gute Laufsocken wert legt und dafür kein Vermögen ausgeben will ist mit den Eightsox Socken gut bedient. Die UVP von 17,99€ geht für die Qualität mehr als in Ordnung, im Netz sind die Socken aber auch schon ab 10€ erhältlich.

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Puma Speed 600 Ignite 2 im Test http://patricksalm.de/puma-speed-600-ignite-2-im-test/ http://patricksalm.de/puma-speed-600-ignite-2-im-test/#respond Thu, 13 Apr 2017 13:13:09 +0000 http://patricksalm.de/?p=8880 The post Puma Speed 600 Ignite 2 im Test appeared first on Laufblog von Patrick Salm aus Trier - PSBlog.

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Puma präsentiert mit dem Speed 600 Ignite 2 den Nachfolger des beliebten Trainigsschuhs. 
Dieser Schuh wird, wie bereits sein Vorgänger auch von Sabrina Mockenhaupt zum Training eingesetzt, was die Erwartungen noch etwas höher schraubt.
Mal schauen ob der Speed 600 Ignite 2 die hohen Erwartungen erfüllen kann und für wen der Schuh geeignet ist.

Puma Speed 600 Ignite 2 im Test

Puma Speed 600 Ignite 2 im Test

Testfacts

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Modell: Speed 600 Ignite 2

Kategorie: Training, Dämpfung

Technologien: Ignite Foam, neutral ICELL, Ever Track+, Eco OrthoLite

Farbe: True Blue – Bright Plasma – Puma Black

Sprengung: 8mm

Gewicht: 309 gr.

Preis: 140€

Optik/Haptik

Puma Speed 600 Ignite 2 im Test
Puma Speed 600 Ignite 2 im Test
Puma Speed 600 Ignite 2 im Test
Puma Speed 600 Ignite 2 im Test

Der Speed 600 Ignite 2 ist in je 2 Farben für Männer und Frauen erhältlich. Das Design und die Farbkombinationen gefallen mir wirklich sehr gut, der Schuh sieht sehr dynamisch aus und macht auch als Sneaker richtig was her.
Sowohl optisch, als auch haptisch ist der Schuh nicht mit dem „normalen“ Ignite zu vergleichen, den ich persönlich ja nicht so besonders mag. Viel eher erinnert der Speed 600 mich an meinen aktuellen Spitzenreiter, den Ignite Dual.

 

Der Puma Schuh ist, wie zu erwarten, einwandfrei verarbeitet, unsaubere Klebestellen oder Nähte sind auch bei genauerer Betrachtung keine auffindbar.

Natürlich legt Puma auch eine hochwertige Einlegesohle in den Speed 600.

Laufen mit dem Speed 600 Ignite 2

Der Speed 600 Ignite 2 gehört zu Kategorie der neutralen Premium Dämpfungsschuhe. Puma gibt das Gewicht des Schuhs mit 309gr. an. Der Schuh gehört aber zu denen wo die Waage nicht mit dem Gefühl übereinstimmt, der Schuh wirkt sowohl in der Hand als auch am Fuß deutlich leichter.
Die Passform würde ich als „herzogenaurachisch“ bezeichnen :-), mit geschlossenen Augen könnte ich die Passform des Puma und viele Adidas Modelle wahrscheinlich nicht unterscheiden. Damit gemeint ist das der Schuh für sehr breite Füße oder Läufer mit großem „Zehenfreiheits Bedürfnis“ eher weniger geeignet ist, was nicht bedeutet das der Schuh zu eng ist, aber „figurbetont“.
Der relativ flache Sohlenaufbau und die 8mm Sprengung sorgen wohl mit dafür das der Speed 600 sich flexibler und dynamischer läuft als viele andere Dämpfungsschuhe. Der Vorfuß lässt sich sehr gut flexen und der Schuh rollt sauber ab. Der Ignite Foam dämpft, wie bereits beim Ignite Dual erstklassig ohne dabei merklich Energie zu verschwenden. Besonders positiv beim Puma ist auch der Einsatzbereich, der Schuh kann im Prinzip vom Sprint bis hin zum Marathon ohne Einschränkungen eingesetzt werden. 

Der Grip der Evertrack+ Außensohle liegt auch auf nassem Kopfsteinpflaster auf gutem Niveau, kann die Leistung der Ignite Dual Außensohle aber nicht ganz erreichen. Dafür sind beim Speed 600 festklemmende Steinchen kein Thema.
Die Abnutzung von Evertrack+ ist relativ gering. Die Laufleistung der Außensohle sollte problemlos bei 800-1000km liegen.

Gallerie

Fazit

Der Speed 600 Ignite 2 zeigt mir wieder einmal das Puma wirklich sehr gute Laufschuhe produzieren kann und Puma oft unterschätzt wird. Der Speed 600 Ignite 2 wird deshalb, wie sein Vorgänger auch, oft von Sabrina Mockenhaupt zum Training eingesetzt.
Der Schuh hat eigentlich keine Schwäche, die Dämpfung ist Top und der Schuh läuft sich sehr agil und dynamisch auf allen Distanzen.
Wer einen guten Allrounder sucht mit dem man Trainings und Wettkämpfe absolvieren kann sollte den Speed 600 Ignite 2 ruhig mal Probe laufen.
Mit einer UVP von 140€ liegt der Premium Dämpfungsschuh auf dem Niveau seiner Konkurrenten, viele Puma Produkte sind im Netz meist recht schnell deutlich günstiger zu haben, so gibt es den Speed 600 Ignite 2 aktuell bereits ab 80€.

Der Speed 600 Ignite 2 wurde mir auf Anfrage von Puma zur Verfügung gestellt, was diesen Bericht und meine Einschätzung jedoch in keinster Weise beeinträchtigt.

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