Mizuno bringt seinen beliebten, neutralen Kassenschlager in der 19. Auflage auf den Markt.
Im Gegensatz zur Veröffentlichung des Rider 18 allerdings mit viel weniger Werbewirbel.

Mal schauen ob sich die Anschaffung lohnt und was Mizuno alles verändert hat

Mizuno Wave Rider 19 im Test

Testfacts

Tester: Patrick

Testzeitraum: ca. 2 Wochen* ; Asphalt, Weinberge, Waldwege, Trails (nass/trocken)
*da der Rider 19 weitestgehend dem Rider 18 entspricht

Modell: Wave Rider 19

Kategorie: Neutral/Dämpfung

Technologien: U4ic; U4icX; Mizuno Wave; SR Touch, Smooth Ride; X10; AIRMesh, Intercool, DynaMotionFit

Farbe: Diva Blue / Silver / Safety Yellow

Sprengung: 12mm (Höhendifferenz Vorfuss/Ferse, 12/24mm)

Gewicht: 260gr. ; 316gr. bei Größe 45

Preis: 145€

Herstellerbeschreibung:

Run smoother, feel faster, go further
Der beste Wave Rider, den wir je hatten. Für ein einzigartiges Lauferlebnis durch optimale Passform und eine angenehme Dämpfung
* U4ic Zwischensohlen-Material sorgt für unglaubliche Dämpfung in einem federleichten Laufschuh
* Schnelles und müheloses Lauferlebnis
* Erstklassige Passform und Komfort

 

Unterschiede Rider 18/19

Neben der Farbe und einzelnen kleineren Overlay Updates, hat Mizuno den Rider kaum verändert.
Aufgrund der Beliebtheit des Riders eine Entscheidung welche man durchaus nachvollziehen kann.

Die Bilder können mit der Maus bewegt werden

Auch von hinten ist die Ähnlichkeit nicht abzustreiten, Sohlenkonstruktion und Schaft bleiben gleich.
Ebenso unverändert bleibt die klassische 12mm Sprengung (Höhendifferenz Vorfuss/Ferse) und die Passform.

 

In Deutschland bleibt es weiterhin bei einer Weite, in den USA ist der Rider außerdem in schmal (narrow) und weit (wide) erhältlich.

Auch die Aussensohle des Riders mit X10 Karbongummi wurde nicht verändert. Anhand der Sohle des Vorgängers mit 450-500km kann man die zu erwartende Laufleistung somit gut einschätzen, 1000km sollten problemlos drin sein.

Optik/Haptik

Die Farbupdates stehen dem Rider prima. Sowohl die Männer- als auch die Damenvarianten wirken frisch und modern. Das Design des Riders 19 wurde praktisch 1:1 vom Vorgänger übernommen und kann sich absolut sehen lassen. Die Mizuno Familienzugehörigkeit wäre auch ohne das Firmenlogo sofort erkennbar. Der Rider macht optisch sowohl als Laufschuh sowie auch als Sneaker für die Freizeit eine gute Figur.

Das Gewicht des Schuhs hat sich kaum geändert und somit bleibt de Rider in seiner Kategorie (neutrale Dämpfungsschuhe) auf einem sehr guten Niveau.

An der Verarbeitung gibt es nicht auszusetzen, alle Nähte sind ordentlich vernäht und die Materialien wirken hochwertig. 

Laufen mit dem Rider 19

Der Rider 19 ist, wie auch seine Vorgänger, ein Schuh an den man sich NICHT erst gewöhnen muss. Dämpfung, Sprengung, Passform und Laufcharakteristik passen zu einer breiten Masse verschiedenster Läufer.
Es wird wahrscheinlich kaum Läufer mit neutralem Abrollverhalten geben welche mit dem Rider überhaupt nicht zurecht kommen.

Auch wenn mir persönlich der Schuh mit einer geringeren Sprengung noch mehr Spaß machen würde, lege ich doch immer viele Kilometer mit meinen Riders zurück und wenn ich mich vor meinem Lauf nicht wirklich für einen Schuh entscheiden kann, ist der Rider immer eine sichere Wahl.
Der Rider deckt an sehr breites Einsatzspektrum ab, kurze Tempoeinheiten sind für den Schuh ebenso wenig ein Problem wie ein Marathon, dabei ist es dem Rider auch egal ob die Laufstrecke über Asphalt oder über Waldwege führt.

Dämpfung:Mizuno Wave Rider 19 im Test
Auch an der Dämpfung des Riders können wahrscheinlich die Wenigsten etwas aussetzen. Mizuno hat die Gratwanderung zwischen Komfort und Ernergieeffizienz mit seinem Dämpfungsmaterial U4ic und der Wave Technologie sehr gut hinbekommen. Auch auf langen Läufen bleibt der Rider sehr bequem und dämpft Stöße absolut souverän ab, ein Gefühl von Energieverlust oder Einsinken im Schuh kommt dabei nie auf.

Grip/Aussensohle:Mizuno Wave Rider 19 im Test
Mizuno verwendet beim Rider 19 auch weiterhin das hauseigene X10 Karbongummi. Wie auch alle anderen Eigenschaften des Schuhs gelingt es Mizuno auch bei der Aussensohle den perfekten Mittelweg zu finden. Trotz geringem Abrieb und somit hoher Beständigkeit der Sohle liegt der Grip auf Asphalt auch bei Nässe auf sehr hohem Niveau und auch auf nicht zu matschigen Ausflügen abseits der Straße wird man vom Grip des Riders nicht enttäuscht. 

 

Haltbarkeit:
Die Haltbarkeit sowohl bei der Aussensohle, wie auch bei Dämpfung, Obermaterial und Innenschuh ist durchweg äußerst gut. Auch nach mehreren hundert Kilometern im Laufeinsatz und dem Einsatz als Sneaker sind am Rider 18 keinerlei Mängel oder wirkliche Abnutzungserscheinungen zu erkennen. Eine Laufleistung von 1000+km sollten somit bei Läufern ohne Fußfehlstellungen eigentlich sicher sein.

Gallerie

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Einige Farbkombinationen sind nicht in Deutschland erhältlich

Fazit

Wer den Rider 18 bereits läuft bekommt mit dem Rider 19 im Prinzip seinen bewährten Schuh in neuen Farben.
Wer auf der Suche nach einem soliden Laufschuh mit guter Dämpfung, guter Passform und langer Haltbarkeit ist mit dem man auf allen Distanzen und auch abseits der Straße nichts falsch macht, für den ist der Rider 19 die richtige Wahl.
Wenn auch etwas emotionslos, der Rider bleibt auch in der 19. Auflage für mich einer der besten Allrounder.

Der Rider 19 wurde mir auf Anfrage von Mizuno zur Verfügung gestellt, dies hat jedoch keinen Einfluss auf meinen Bericht.

Mizuno Wave Rider 19

145
Mizuno Wave Rider 19 im Test
8.4833333333333

Dämpfung Vorfuss

8/10

    Dämpfung Ferse

    9/10

      Grip Asphalt

      9/10

        Passform

        9/10

          Optik/Style

          9/10

            Preis-/Leistung

            8/10

              Stärken

              • gute Dämpfung
              • sehr gute Passform
              • guter Grip
              • geringe Abnutzung
              • gelungenes Design
              • guter Allrounder

              Schwächen

              • weniger Sprengung würden den Schuh noch agiler machen
              • Preis recht hoch

              4 Kommentare

              1. Den Wave Rider habe ich mir schon wiederholt gegönnt, allerdings noch nie das neuste Modell, weil es die Vorgänger in der Regel deutlich günstiger gibt. Mir gefällt auch die gute Verarbeitung und die lange Lebensdauer. Mein 17er hat schon fast 1000 km runter und fühlt sich immer noch gut gedämpft an.

                • das neuste Modell muss es auch nicht sein, den Vorgänger bekommt man ja meist deutlich günstiger und die Unterschiede sind ja oft gering. Haltbar ist der Rider auf jeden Fall, mein 17er sieht auch noch recht gut aus und den 18er sieht man ja oben auf den Bildern.

              2. wenn ich nach meinem Gefühl und meinen Vergleichsbildern gehe sind die Zwischensohlen der beiden Schuhe identisch. Sowohl die Höhe des Vorfuß als auch der Ferse sollten gleich sein bzw. keinen merkbaren Unterschied aufweisen. Runnersworld gibt leider auch nur die Daten des 18er an. Danach hat der 19er allerdings mit 12mm einen Millimeter weniger Sprengung als der 18er, wobei ich auch das aus eigener Erfahrung nicht bestätigen kann. VG Patrick

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