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Dank der Inspiration von Rainer Neubert, Läufer und Verfasser des Blogs „midlifecrisis“ kam ich am Sonntag den 19.10.2014 bei strahlendem Sonnenschein auf die Idee mal einen neuen Weg zu laufen.
Ich entschied mich also dazu mal den „Morscheider Grenzpfad“ zu testen. In Zahlen bedeutete das, ca. 6-7km bis zum Weg, 13,5km Granzpfad (Rundweg), ca. 6-7km zurück, Gesamt also ca. 25km und einige Höhenmeter.

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Zunächst aber mal die Eckdaten des Grenzpfads und die offizielle Beschreibung:

Schmale Pfade durch prächtige Wälder wechseln sich ab mit Wegen auf freier Feldlage und wunderschönen Fernsichten in den Hochwald und das Ruwertal. Stillgelegte Schiefer- und Erzgruben entlang des Weges sind Zeugen früherer Zeiten. Der Blick auf den Ort und die Burgruine Sommerau, das Schloss Marienlay und die Riveristalsperre sind die Höhepunkte der Wanderung. Der mit dem Saar-Hunsrück-Steig verbundene Weg verläuft entlang der Grenze von Morscheid zu den Nachbarorten.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 71 Erlebnispunkten bewertet.

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Bilderquelle: www.saar-hunsrueck-steig.de

Länge:

13,5 km

Profil:

Mittelschwer wegen einiger Steigungen

Gehzeit:

4 bis 4,5 Stunden (Läufer ab 60min.)

Saison:

ganzjährig

Startpunkt:

Parkplatz Schweinspielhütte in Morscheid (Für Navigation: Hauptstraße 42, 54317 Morscheid, am Sportplatz vorbei 300 m weiter bis Parkplatz Schweinspielhütte) von dort ca. 150 m Fußweg bis zum Morscheider Grenzpfad – Saar-Hunsrück-Steig

Einkehrmöglichkeiten:

Gasthaus „Alt Morscheid“, Morscheid, Telefon: 06500/8891
Gasthaus „Reh“, Gutweiler, Telefon: 06588/435
Hotel Zum Langenstein, Riveris, Telefon: 06500/287
Gasthaus Hühnerstall, Waldrach, Telefon: 06500/680

Weitere Infos: www.ruwer.de

Direkt nach dem Einstieg in den Grenzpfad merkt man sofort warum dieser Weg mit 71 Erlebnispunkten ausgezeichnet wurde und zu den Traumschleifen gehört. Gerade jetzt im Herbst macht der Weg einfach Spaß. Durch die vielen Blätter auf dem Boden und der Tatsache das es die letzten Tage recht häufig geregnet hat ist der Weg stellenweise gar nicht so leicht zu laufen, aber genau das macht ja Spaß :-).
Der Weg bietet im Prinzip alles was man sich als Läufer in unserer Region nur wünschen kann, steile Up-/Downhills, Singletrails, Wiesen, Schotter, Matsch, Wurzeln, Naturtreppen uvm..
Die Beschilderung des Grenzpfades kann man durchaus als sehr gut bezeichnen. Alle paar Minuten sieht man das Lila Logo mit Richtungspfeilen an einem Baum. Man darf allerdings nicht vergessen, das dieser Weg für Wanderer gedacht ist. Läufer welche naturgemäß schneller unterwegs sind und auch mehr auf den Untergrund achten müssen, können schonmal das ein oder andere Schild übersehen. Auch ich habe 2 mal den Weg unfreiwillig verlassen. Wenn man jedoch ein paar Minuten kein Schild mehr sieht, einfach bis zum letzten Schild zurück und dann die Augen offen halten.
Obwohl der Grenzpfad „nur“ 13,5km lang ist hatte ich stellenweise doch ganz schön mit den steilen Passagen zu kämpfen (evtl. bin ich auch zu schnell angegangen) auch einige Wurzeln brachten mich ab und an doch ganz schön aus dem Tritt und sogar einmal zu Fall.
Das der Grenzpfad ein toller Wanderweg ist wissen aber natürlich auch die Wanderer, welche wirklich recht zahlreich auf dem Weg unterwegs sind.
A pro pos Wanderer, alle Wanderer die mir begegneten wurden durch das rascheln der Blätter frühzeitig auf mich aufmerksam, machten am Rand des Weges halt und grüßten mich freundlich, einfach vorbildlich.

Bilder des Morscheider Grenzpfades (sorry für die Teilweise schlechte Qualität)

Klicken für Galerieansicht

Als ich wieder Zuhause war standen 29,5km (2x mal kurz den Weg verloren) und 691 Höhenmeter auf der Uhr.
Den Morscheider Grenzpfad kann ich nur jedem Läufer und Wanderer empfehlen, für Biker ist er nur bedingt geeignet.
Nach diesem Lauf stehen für mich 2 Dinge ganz klar fest, zum Einen das ich diesen Weg nicht das letzte Mal gelaufen bin und zum Anderen das ich auch die anderen ausgezeichneten Wanderwege unserer Region unbedingt einmal laufen muss.

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