Auch in diesem Jahr veranstaltete der Lauftreff Mertesdorf wieder den Ruwer-Riesling-Lauf. Mit ca. 600 Teilnehmern gehört der Lauf nicht unbedingt zu den Großveranstaltungen, sondern eher zu den Laufveranstaltungen mit familiärer Stimmung.
Die 10km Distanz des Ruwer-Riesling-Lauf ist
Teil des Bitburger Läufercups, zusätzlich gibt es noch einen 5km Jedermannslauf sowie die 1km Kinderläufe für Jungen und Mädchen.
Bei einer Laufveranstaltung im Nachbardorf hat man eigentlich kaum eine Ausrede nicht teilzunehmen, deshalb traten dieses Jahr nicht nur mein Sohnemann Maximilian und Ich an, sondern auch mein kleinster gab sein Laufdebüt über die 1km Distanz.

Kurzbericht Ruwer-Riesling-Lauf 2016

Anmeldung/Vorbereitung

Bereits beim Silvesterlauf 2015 entschied Maximilian sich dazu auch beim Ruwer-Riesling-Lauf 2016 die 5km Distanz in Angriff zu nehmen, obwohl er auch noch beim Kinderlauf hätte starten können. Auch Jannick, mein kleinster (9), wollte beim Ruwer-Riesling-Lauf starten und sein Laufdebüt geben.
Mir persönlich war auch schon lange klar, das ich beim Lauf unserer Nachbarn starten werde, es stand lediglich noch nicht fest ob ich beim 10er starte um endlich mal eine gute offizielle 10er Zeit zu laufen oder ob ich zusammen mit Max den 5er laufe.
Eine Vorberetiung im eigentlichen Sinne gibt es bei mir nicht, ich trainiere regelmäßig nach meiner eigenen „Salm Methode“ (nicht so ernst nehmen 🙂 ) und habe meine Zeiten und Fortschritte immer im Blick. Bei Jannick hielt ich eine gezielte Vorbereitung oder Training nicht für nötig, da er auf stures Training auch nicht wirklich viel Lust hat. Den 1km Spaßlauf wird er auch ohne Training problemlos laufen.
Das Training von Maximilian haben  wir irgendwie etwas verschlafen, nach dem Silvesterlauf war ich meist ohne Max laufen. Der Alltag von Max konzentrierte sich auf Schule und Playstation spielen. Erst ca. 3 Wochen vor dem Ruwer-Riesling-Lauf kam uns in den Sinn doch nochmal zu trainieren. Schnell stellte sich heraus das Max in den letzten Monaten ohne laufen und ohne Fußball einiges an Kondition verloren hat. Großer Vorteil der Jugend gegenüber uns Alten, Leistungssteigerung und Regeneration sind viel besser. So konnten wir die letzten beiden Wochen vor dem Lauf eigentlich jeden Tag trainieren ohne das Max Muskelkater hatte.

Der Lauf

Der Tag vor dem Lauf endete genauso ruhig und entspannt wie der Lauftag begann. Da ich  ja „nur“ als Begleitung von Max an den Start ging, war auch ich dieses Mal ganz entspannt. Bei Max und Jannick hielt sich die Aufregung ebenfalls sher in Grenzen. Während Jannick und meine Frau sich dazu entschlossen die 1,5km bis zum Wettkampf mit dem Auto zurückzulegen  nutzten Max und ich den Weg nach Mertesdorf schon einmal zum warmlaufen. Das Abholen der Startnummern und Chips im Mertesdorfer Schwimmbad war wie immer stressfrei und gut organisiert. 
Direkt vor dem Start des 1km Laufs stieg die Aufregung bei Jannick doch schnell an. Bei der Aufstellung im Startblock blieb meine Frau noch etwas bei Ihm stehen und ging erst kurz vor dem Start zur Seite, so eine Menge aufgeregter Kinder kann einen schon verunsichern. Kurz nach dem Start lag Jannick auch schon auf dem Boden, ich konnte die Aktion nicht beobachten und sah Jannick nur grinsend an mir vorbei laufen. Meine Frau sagte mir Jannick wäre gefallen und er wäre wohl geschupst worden, da ich Ihn nur grinsend gesehen habe konnte ich die Aufregung gar nicht nachvollziehen. Ganz Profi oder einfach Mann :-), fing Jannick erst im Ziel an zu weinen und erzählte das jemand vor Ihm gestürzt sei und er dann über den am Boden liegenden springen wollte, dann aber doch gestolpert ist. Mit seinem Ergebnis von 04:49min. kann er aber sehr zufrieden sein.

20min. nach dem 1km Lauf startete der 5km Lauf. Max und Ich starteten aus dem 1/3 und wir starteten in einem Tempo von ca. 04:45min/km wasc dann theoretisch eine Zielzeit von ca. 24min. bedeuten würde. Diese Zeit ist Max auch im Training bereits gelaufen. Nach kurzer Zeit hörte ich bereits das Max anfing verkrampft zu atmen und mir war klar das die angestrebte Zeit nicht zu erreichen war. Die Atmung ist Max größtes Problem und lässt keine Kontinuität in seinen Läufen zu, wenn er kein Seitenstechen hat dann flitzt er wie wild, manchmal bekommt er aber bereits nach wenigen Metern Seitenstechen und dann geht nix mehr.
Er quälte sich die nächsten Kilometer mal laufend mal gehend Richtung Ziel und trotz meiner Ratschläge gelang es Ihm nicht das Seitenstechen wegzuatmen. Ca. 300m vor dem Ziel rannte er dann los wie von der Tarantel gestochen, sodass ich mich echt anstrengen musste mitzuhalten.
Die Uhr stoppte im Ziel bei 28:37 min., eine Zeit mit der Max zwar nicht ganz zufrieden ist, die aufgrund der Umstände das wir wirklich oft gehen mussten aber gar nicht mal so schlecht ist. Da der 5km Lauf in diesem Jahr auch nicht so stark besetzt war reichte die Zeit dennoch bei Max und Mir jeweils für einen Altersklassen Sieg. 

Die Organisation des Laufes von der Anmeldung über die Verpflegung bis hin zur Siegerehrung ließ auch dieses Jahr wieder keine Wünsche offen.

Planung

Bei mir steht auch weiterhin mein Training bzw. mein Spaß am Laufen im Vordergrund. Maximilian wird dieses Jahr voraussichtlich die 5,4km beim Trierer Stadtlauf sowie die 5km beim Silvesterlauf in Trier laufen bei denen ich Ihn evtl. begleiten werde. Weitere Läufe nicht ausgeschlossen. Auch Jannick wird wahrscheinlich bei den Trierer Läufen wieder am Start sein.  

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