Am 05.10.2013 fand der Viezfestlauf in Welschbillig statt.
Er ist der Vorletzte von 10 Läufen im Bitburger Läufercup.

 Mit der Anmeldung für Diesen sowie für den DEULUX Lauf in Langsur überraschte mich meine Frau einige Wochen zuvor.
Ich freute mich auf meinen (erst) 3. Lauf und mit meinem Trainingsstand war ich eigentlich auch sehr zufrieden.

Am Dienstag vor dem Lauf spürte ich bereits erste Grippesymptome welche mich Mittwoch vom Arbeiten abhielten und dann dafür sorgten das ich den Tag der deutschen Einheit im Bett verbrachte.
Die Teilnahme am Lauf schrieb ich eigentlich schon ab. Freitags ging es mir schon wieder etwas besser und ich begann die Teilnahme wieder in Betracht zu ziehen. Samstag, Tag des Laufes, eine Absage konnte ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren :-).

Samstag ca. 15:00, Ankunft in Welschbillig. Der Lauf gehört eher zu den kleineren Läufen des Cups und somit ist die Veranstaltung überschaubar. Wie immer, auch hier wieder bekannte Gesichter. Die ersten ca. 10 Plätze der Männer und Frauen kann man sofort zuordnen. Man findet sich in Welschbillig schnell zurecht. In der Halle findet man sofort die Nummern-/Chipausgabe, Essen, Trinken und Toiletten.
Alles ist gut orgsanisiert und im Startgeld von 6€ ist neben einer Parkscheibe mit Reifenprofilmesser auch noch eine leckere Flasche Viez enthalten. Auch saubere Toiletten sind genügend vorhanden.

Nach dem Warmlaufen, Aufstellung zum Start. Da man die Zeiten vieler Läufer kennt ordne ich mich dementsprechend ein um nicht zu viele langsamerer Läufer überholen zu müssen aber auch kein Hinderniss für die schnelleren Läufer zu sein.
Startschuss, es geht erst einmal eine kleine Runde durchs Dorf, bereits nach einigen Metern trete ich in eine „Gullideckelvertiefung“ und knicke leicht um. Toll, denke ich, das fängt ja schon gut an, zum Glück nicht weh getan.
Der Streckenverlauf führt wieder zurück zum Start. Da ich mir den Streckenverlauf vorher im Internet nicht genau angesehen habe und nur etwas von Rundkurs hörte rechnete ich mir bereits aus wie oft wir diese Runde nun wohl laufen müssen, vielleicht so 20 mal :-(. Zum Glück war dem nicht so und der Streckenverlauf fürhte aus dem Dorf hinaus. Erst bergab, dann bergauf. Die ersten ca. 3km zogen sich wie Kaugummi und mir ging es irgendwie nicht wirklich gut, Aufgeben war eigentlich keine Option aber trotzdem ein starker Gedanke.
Bis Kilometer 7 lief es dann zäh, aber es lief. Ich überholte niemanden aber mich überholte auch keiner.
Ab Kilometer 7 lief es dann gut und ich fühlte mich viel besser. Sowohl den Anstieg vor KM 8 als auch Den am Dorfeinagng nahm ich hörbar leichter und merklich schneller als meine Kontrahenden auf gleicher Höhe.
Diesen Vorteil konnte ich jedoch auf der geraden und bergab nicht weiter ausbauen.
Die letzten ca. 500m nochmal Gas gegeben und am Ende standen 47:31min. auf der Uhr.
Nach ein paar Scherzen mit meiner Frau und meinem Sohn, die am Ziel warteten gab es noch das obligatorische Alkoholfreie Bierchen.
Am Ende war ich froh doch gestartet zu sein auch wenn ich es die ersten Kilometer bereut habe.
Es war ein schöner gut organisierter Lauf mit schönem Streckenprofil. Bei der Zeit wäre mit Sicherheit noch die Ein oder Andere Minute rauszuholen gewesen aber dennoch bin ich auch so mit dem Ergebnis zufrieden.
Als nächstes freue ich mich nun auf den DEULUX Lauf in Langsur.

1 Kommentar

  1. Glückwunsch! Für den erst dritten Wettbewerb ist das schon beachtlich. Langsur wird dann im Vergleich zu Langsur ziemlich flach. Da bekommst Du eine echte Standortbestimmung für Deine Form. Beschaulich wird es beim Deuluxlauf allerdings nicht. Da läuft nochmal die ganz Region zum Saisonabschluss. Und die Duschzelte sind in jedem Jahr ein Erlebnis 😉

    Ich hoffe, wir werden uns dort sehen – also nicht in den Duschzelten, sondern beim Lauf und beim Nachglühen in der Halle. 😎

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