Dieses Mal hatte ich die Camelbak Zephyr Vest im Test, mein erstes Camelbak Produkt überhaupt.

Die Zephyr Vest gehört zu einer Produktgruppe auf die ich beim Laufen nicht mehr verzichten möchte. Selbst bei kürzeren Läufen nutze ich meist solch eine Veste oder Rucksack um zumindest eine kleine Flasche Wasser, Schlüssel, Geld, Tempos und so weiter so zu verstauen.

Mal schauen wie sich die Zephyr Vest in der Praxis so schlägt.

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im Test

Testfacts

Tester: Patrick

Testzeitraum: ca. 3 Wochen

Hersteller: Camelbak

Modell: Zephyr Vest

Kategorie: Laufrucksack, Trinkrucksack

Besonderheiten: Polygiene, Signalpfeife, Reflektoren, 2x 500ml/17oz Quick Stow™-Flaschen

Farbe:SchlossteinGrau/Schwarz

Stauvolumen: 11 Liter

Preis: UVP 149,99€

Camelbak Zephyr Vest im Test – PSBLOG

[WERBUNG] Die Camelbak Zephyr Vest wurde mir als Produkt Scout von Outside-Stories.de zur Verfügung gestellt [WERBUNG]
Dieser Bericht spiegelt dennoch nur meine persönliche, unabhängige Meinung und Erfahrung wieder und wird nicht vom Hersteller beeinflusst. Bilderquelle teilweise: camelbak.eu

Herstellerbeschreibung/Infos

PRODUKTDETAILS

Ein Traum für Ultra- und Fast-Packing-Läufer – auf Leistung getrimmt!

Die Zephyr™-Trinkweste ist leicht und für optimale Belüftung mit Body Mapping-Technologie entworfen. Intelligent organisierte Verstaumöglichkeiten und leicht greifbare  Flüssigkeitsversorgung mit zwei 500ml/17oz Quick Stow™-Flaschen an der Vorderseite der Weste.

Geringes Gewicht und zahlreiche Sicherheitselemente:  11 Liter Stauvolumen mit einer sicheren Handytasche, einer integrierten Signalpfeife und der Halterung für Trekkingstöcke. Das ultraleichte Material ist mit dem antimikrobiellen Polygiene® behandelt, um Bakterien fern zu halten.

EIGENSCHAFTEN

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestEngineered Knit-Mesh-Gewebe – leichtes und atmungsaktives Material, das mit Body-Mapping-Technologie hergestellt wird, um die Körperbereiche zu belüften, die die meiste Wärme erzeugen

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestDoppelte verstellbare Brustgurte – sie bieten eine Reihe von Einstellmöglichkeiten für individuelle Passform und erhöhte Stabilität

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestVerstauen von Verpflegung und Ausrüstung – mehrere leicht zugängliche Verstaumöglichkeiten

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestSichere Handytasche – für sichere und leicht zugängliche Aufbewahrung wichtiger Dinge

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestReflektoren – für Sicherheit bei schlechten Lichtverhältnissen

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestStretch-Überlauftasche – um schnell zusätzliche Kleidung zu verstauen oder abzulegen

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestHalterung für Trekkingstöcke – einfaches Anbringen und Entfernen der Stöcke bei Bedarf

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im Testantimikrobielles Polygiene®

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestSignalpfeife – um bei einem Notfall gehört zu werden

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestReservoir Trinksystem-kompatibel (nicht inklusive)

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestTrinkschlauchführung mit doppeltem Ausgang

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestAus ultraleichten Materialien

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im Test

Bilderquelle: camelbak.eu

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im Test
Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im Test

Optik/Haptik

Wie immer zuerst einmal die kleine Anmerkung, Geschmack oder Gefallen liegt natürlich im Auge des Betrachters :-).
Obwohl eine Laufweste in erster Linie natürlich funktional sein muss, isst das Auge ja bekanntlich erweise mit und davon möchte auch ich mich nicht freisprechen. Die Zephyr Vest macht optisch schonmal direkt einen sehr guten Eindruck. Mit der Farbgebung in dezentem Grau können sich bestimmt recht viele Läufer schnell anfreunden und auch mir gefällt die Farbe ziemlich gut. Die gesamte Konstruktion, die Taschen, die Gummizüge und auch die Verstellmöglichkeiten machen einen sehr durchdachten Eindruck.
Die Verarbeitung sieht sehr gut aus und die Materialien wirken alle samt gut ausgewählt, leicht und robust.
Nach der ersten Ansicht und Anprobe bin ich sehr angetan von der Zephyr Vest und kann keinerlei Kritikpunkte erkennen.

Laufen mit der Zephyr Vest (Passform/Sitz/Komfort)

Früher habe ich es meist vermieden beim Laufen einen Rucksack oder eine Laufweste zu nutzen und nutzte stattdessen eher Laufgürtel, Handflaschen oder ähnliches. Der Grund dafür war der teilweise miserable Sitz und Komfort der Laufrucksäcke. Bereits Dynafit konnte meine Meinung mit dem Enduro 12 deutlich ändern, aber spätestens seit meinem Test der Osprey Duro 6 Laufweste hat sich meine Meinung zu solchen Produkten komplett gedreht und so nutze ich die Weste inzwischen auch schon bei relativ kurzen Läufen.

Bei der Passform macht Camelbak alles richtig, die Zephyr Vest besitzt 2 Brustgurte sowie je 2 Gurte an der Seite in Höhe der unteren Rippen. Damit lässt sich die Zephyr Vest schnell anpassen und sitzt im Anschluss perfekt wackel- und scheuerfrei dicht am Körper. Wie die meisten Produkte dieser Art sitzt die Laufweste, im Gegensatz zu herkömmlichen Rucksäcken, lediglich im oberen Bereich des Rückens und schränkt die Bewegungsfreiheit in keinster Weise ein.
Die gesamte Weste ist auf der Innenseite mit offenporigem Mesh Material ausgestattet, welches für eine gute Atmungsaktivität sorgt, dadurch schwitzt man mit der Weste kaum mehr als ohne. Auch das Laufen „oben ohne“, bereitet dank des Meshs weder Probleme, noch fühlt es sich irgendwie unangenehm an.
Das Laufen mit gefüllter Veste (Flaschen, Schlüssel, Geldbeutel, Reservejacke, Bananen, Handy, Tempos usw.) funktioniert ohne Stress, die Zephyr Vest bleibt jederzeit sehr bequem und dicht am Körper und Bewegungen des Inhalts werden auf ein Minimum reduziert. Den Druck bzw. das Gewicht verteilt die Weste optimal auf die Komplette Auflagefläche und leitet die Kräfte dadurch absolut gleichmäßig ab.
Auch bei Tagesausflügen, sehr langen Läufen oder Wanderungen mit ordentlich vollgestopfter Weste (insgesamt bestimmt 5-6kg) bleibt die Weste bequem, es gibt keinerlei Druck- oder Scheuerstellen.

Die Zephyr Vest hat ein kleines Problem, welches anfangs evtl. etwas störend sein kann, die Geräusche des Materials. Das Material knistert, also so wie bei einigen Regenjacken und das kann manchmal etwas nerven, auch wenn man sich nach ein paar Minuten daran gewöhnt hat und unser Gehirn sehr gut darin ist solche Geräusche auszublenden.

Stauraum/Taschen/Halter

Bei einem Laufrucksack oder einer Laufweste ist die gesamte Größe des Stauraums wenig aussagekräftig, denn es kommt in erste Linie darauf an wie der Stauraum verteilt und nutzbar ist. Camelbak denkt hier an die Läufer, die verschiedenste Dinge verstauen müssen und möglichst griffbereit haben möchten. Zusätzlich zu den beiden Brusttaschen für die Flaschen, die natürlich auch anderweitig gentutzt werden können, falls man die Flaschen nicht nutzt, sitzt auf der linken Seite eine weitere Tasche mit Reißverschluss. Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestDiese kann z.B. für das Handy genutzt werden, welches dann sicher verstaut ist und unmöglich rausfallen kann. Der Nachteil ist natürlich das man das Handy praktisch nicht in diese Tasche bekommt, wenn man eine volle Flasche direkt dahinter verstaut hat, das ist allerdings ein Problem welches alle anderen Laufwesten auch haben. Auch die Größe des Handys kann ein Problem sein, denn mein Redmi Note 10 mit stabiler Hülle bereitet schon einige Probleme beim einstecken. Auf der rechten Seite sitzt auf der Flaschentasche noch eine kleine Meshtasche welche optimal für Tempos oder Gels geeignet ist. Die Flaschentaschen besitzen einen einstellbaren Gummizug, sodass die Flaschen unmöglich herausfallen können. Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestAm Rücken gibt es ein relativ großes Fach welches optimal geeignet ist um eine Trinkblase zu verstauen. Dieses Fach ist vom Rücken nur durch ein Mesh getrennt. In diesem Fach sitzt eine kleinere Tasche mit Reißverschluss z.B. für den Gelbeutel, Schlüssel oder Papiere. Ein zusätzliches Netzfach ist optimal für z.B. eine Regenjacke oder ähnliches zu verstauen.
Auch an die entsprechenden Halterungen für Stöcke in Form von Gummizügen hat Camelbak gedacht und bietet damit ein sehr gutes Paket an Verstaumöglichkeiten.

die Flaschen

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im TestFlaschen direkt mit der Laufweste mitzuliefern finde ich eine super Idee und inzwischen machen das auch recht viele Hersteller. Natürlich steht es auch jedem Frei andere Flaschen zu nutzen, denn die Größen und Formen sind ja meist recht ähnlich. Camelbak liefert 2 Quick Stow Flaschen aus Kunststoff mit je 500ml mit. Die Flaschen kosten einzeln gekauft 24,99€ pro Stück und besitzen die anti-mikrobielle Hydroguard Technologie. Das Beißventil der Flaschen ist auch von anderen Produkten dieser Art bekannt und funktioniert einwandfrei. Als zusätzlichen Schutz gegen versehentliches Auslaufen bei Druck auf das Ventil können die Flaschen mit einem Dreh verschlossen werden, für jeden der sich, wie ich schon einmal aus versehen sein Getränk ins Gesicht gespritzt hat eine durchaus sinnvolle Funktion.

Camelbak Zephyr Vest mit Flaschen im Test
Die allgemeine Qualität der Flaschen ist sehr gut, wobei mir die Flaschen der Osprey Duro mit ihrem Verlängerungsschlauch besser gefallen. Natürlich gibt es die Verlängerungen auch von Camlebak zu kaufen, meiner Meinung nach hätten diese aber bei dem Preis ruhig dabei sein können, denn dann muss man die Flaschen zum Trinken nicht aus der Tasche nehmen.

Galerie

Fazit

Camelbak liefert mit der Zephyr Vest ein Produkt welches durchaus überzeugen kann und im Laufalltag sehr gut funktioniert.
Die Camlebak Weste läßt sich sehr gut und schnell anpassen und sitzt dann perfekt am Körper. Das Material auf der Innenseite ist auch ohne Shirt sehr angenehm zu tragen, klebt nicht auf der Haut und ist sehr atmungsaktiv.
Die beiden hochwertigen Flaschen sitzen absolut sicher in den Brusttaschen, welche mit Gummizügen ausgestattet sind und natürlich auch für andere Gegenstände genutzt werden können.
Ergänzt wird der vordere Stauraum mit einer kleineren Meshtasche und einer Tasche mit Reißverschluss welche optimal für mittelgroße Smartphones geeignet ist.
Das hintere Packabteil ist ideal für eine Trinkblase aufzunehmen und beherbergt noch eine weitere kleine Tasche mit Reißverschluss, in der z.B. Schlüssel oder Papiere einen sicheren Platz finden. Ein zusätzliches Meshnetz eignet sich z.B. für eine Regenjacke oder ähnlichen Dingen. Natürlich hat Camlebak auch an ordentliche Gummizüge zum Verstauen von Stöcken gedacht.

Prinzipiell hätte ich an der Zephyr Vest eigentlich kaum etwas auszusetzen, wäre da nicht die Osprey Duro 6, meine aktuelle Lieblingstrinkweste, die der Zephyr Vest zwar sehr ähnlich ist, aber gefühlt alles einen kleinen Tick besser macht.

Die UVP von 149,99€ gehen im Vergleich mit vielen ähnlichen Produkten in Ordnung und die gebotene Qualität ist hervorragend. Eigentlich könnte ich die Zephyr Vest also jedem guten Gewissens empfehlen und eine schlechte oder falsche Entscheidung ist der kauf auch wirklich nicht, da Osprey die Duro 6 inkl. 2 Flaschen mit Verlängerung jedoch für unschlagbare 120€ anbietet, kann die Zephyr Vest leider nur meine 2. Empfehlung sein.

Camelbak Zephyr Vest

149,99€
9.3

OPTIK/STYLE

9.2/10

QUALITÄT

9.4/10

PASSFORM/SITZ

9.6/10

STAURAUM/NUTZBARKEIT

9.2/10

EXTRAS

9.0/10

PREIS-/LEISTUNG

9.2/10

Stärken

  • sehr guter Sitz/Passform
  • 2 gute Flaschen inklusive
  • sinnvolle Taschen mit Gummizügen oder Reißverschlüssen
  • Halterungen für Stöcke

Schwächen

  • Material knistert etwas
  • Flaschen könnten einen Verlängerungsschlauch haben
  • Handytasche könnte etwas größer sein

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